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Fünftes Buch.
^ „ liche Versicherung eines freyen Durchzuges durch
r??9 „ seine Staaten habe geben lassen, eine Schrift
„ von mir gefedert hätte, um mich durchzulas-sen, und daß mein Bruder diefe Investitur lie-„ ber meinen gezwungenen Umständen entrissen,„ als sie meiner freyen Erkenntlichkeit schuldig seyn„ wollen. Warten Sie, bis ich in die erste Stadt„meines Gebiekhs angekommen bin: denn will„ ich Ihnen als Souverän: eine Belohnung cr-„ theilen, die ich hier bloß als ein Gefangener„ versprechen und unterschreiben würde: und die.„ ses freye Werk der Gerechtigkeit und der Freund--„ schast, wird über alle Critik und allen Vor«„ wand erhoben seyn. ^
Diese Rede war verfänglich, aber seit denUrsachen, die man ehemals gegen die Vollziehungdes Madritker Tracrats angeführet hatte, konnteman nichts dagegen einwenden. Uns deucht, eineSchrift mehr oder weniger hätte das Betragendes Kaisers im geringsten nicht geändert, undFranz der Erste that wohl , daß er durch eine ebenso wenig nützliche, als edle Vorsichtigkeit einenedelmütigen Beweis einer heidenmäßigen Zuver-sicht nicht schmälerte*): je weniger er dieser Zu-versicht
*) Man gewönne nichts damit, wenn man sagenwollte, Franz hatte sich von dem Kaiser, vor sei-ner Reift durch Frankreich dieses Versprechen sol-len geben lassen, so wäre eS frey gewesen. Nein,enn er hatte immer denselben Vorwand gehabt, esre immer derselbe Zwang gewesen; man hatteseine Nothwendigkeit durch Frankreich zu ge»
, zu Nutze gemacht.