zo Fünftes Buch.
^ nehmsten Flüsse im Piemontesischen, und Mailän»»54l dischen hin und wieder mit Mördern besetzt hatte,denen die Gesandten schwerlich ausweichen wür-den: Er gab diesen auch davon Nachricht, undwollte mit ihnen die Mittel verabreden, wie sieihren Weg sicherer und leichter machen könnten,wenn sie ihn zu Lande nehmen wollten. Die Ge-sandten verwarfen diesen Verdacht,und wollten nichtglauben, daß der Kaiser fähig wäre, so ein Ver-brechen zu begehen. Und welche Ursache Hüttensie denn, nach allen dem, was bereits vorgegan-gen war, so sehr daran zu zweifeln? Langey thatlebhaftere Vorstellungen und richtete nichts damitaus : Rincon ward etwas bewegt, aber endlichfolgte er dennoch seinen Reisegefährten. Langeyward also gezwungen, ihnen Fahrzeuge und Nuder-knechre zu geben. Es waren zween Kahne , dereine für die beiden Gesandten, und derandcrefüeihr Gefolge. Sie schiffen sich ein, sie reisen ab,und kehren sich nicht an die wiederholten Warnun-gen des Langey. Kaum haben sie einen Theil desWeges zurück gelegt, so erhalten sie von eben die-sem Langey einen Courier, mit der Nachricht» eswürde höchst unsicher für sie seyn, wenn sie ihrenWeg weiter fortsetzen wollten, der Untergang derGesandten würde fast unvermeidlich seyn , Tangeyhabe in dieser Absicht neue, dringendere, und um-ständlichere Kundschaften erhalten: und wenn jadie Gesandten ihr eigenes Leben so wenig achteten,so sollten sie wenigstens die Geheimnisse des StaatsMit sich nicht in Gefahr setzen r Langey bittet sie, ihm
ihre