Drittes Kapitel. zz
und die Ruderkncchte geblieben- waren. Aber esdaurete nicht lange, so erfuhr Lange»), durch dieGabe, die er hatte, alles auszuspähen, dasjeni-ge , was man noch zu wissen verlangte. Er fandMittel einen Bedienten des Citadels von Paviazu gewinnen; dieser Bediente feilte heimlich dieGitter des Gefängnisses durch, in welchen dieRuderknechte gefangen lagen, und setzte sie inFreyheit. Lange») ließ sie alle nach Turin kom-men. Er erfuhr von ihnen, die Meuchelmörderwären Reuter von der Besatzung in Pavia: ererfuhr ihre Anzahl, ihre Namen, ihr Vaterland;er erfuhr, sie wären vor Verübung dieser Frevel-that, drey Tage und drey Nächte in ihren Bar-ken geblieben 6); während dieser Zeit habe manihnen aus einem benachbarten Wirthshaufe zu es-sen gebracht, sie hatten in dem Hafen LesirellePferde in Bereitschaft halten lassen; er erfuhrbis auf die geringsten Umstände der Qerter undder Zeit; mit einen» Worte, er erhielt den voll-kommensten Beweis, daß diese Mordthat auf Vor-wissen und Befehl des Marquis dü Guasi verübtsey, der dem Rädelsführer dieses Haufens Brie-fe über Briefe geschrieben, ohne der Hin - undHerwege und der geheimen Unterredungen zu ge-denken, und daß er den Mördern die Belohnungihres Verbrechens versprochen und ausgezahlt habe.
So lange diese gerichtliche Untersuchung nochdaurete, ließ sich Lange») klüglich nichts merken,
sondern
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lln.Band. C