Band 
Vierter Theil.
Seite
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Drittes Kapitel. zy

Host, sie würden in denselben, und sonderlich inder die dein Rincon nach Constantinopel mit ge-geben war, Dinge finden, die Franz den Erstenvor den Augen der ganzen christlichen Welt abscheu-lich machen, und den Mord der Gesandten selbstentschuldigen müßten, wenn man auch die wahrenUrheber desselben entdecken sollte: neben demaber schmeichelten sie sich, so gute Maaßregelngenommen zu haben, daß der Verdacht diesesVerbrechens niemals auf sie fallen würde. Dadü Guast der Instructionen selbst nicht habhafthatte werden können, weil sie dem Langey zurückgeschickt waren, so fielen die Kaiserlichen Ministerauf den Einfall, falsche unterzuschieben und indie Welt auszustreuen. Sie schmiedeten eine Hi-storie: Es hätten einige Fischer, sagten sie, indem Po, einige Packen, und Kasten der Ge-sandten / und folglich auch ihre Verhaltungsbe-»fehle, und Chiffern gefunden. Die Instruction,die man für den Fregoso unterschob, schlug denVenezianern eine Theilung des Mailandischen vor^„ Der Französische so wohl, als der Veneziani-„ sche Theil dieses Herzogthums sollte von aller„ Lehnspfiicht gegen das Reich losgerissen,, und,, auf ewig dieses mit dem Gebiethe derRepublik,„ und jenes mit der Französischen Crone vereint-„ get werden, und bey niemanden zu Lehn gehendDie vorgegebene Instruction des Rincons e)zielte auf nichts weniger, als darauf, daß ganzDeutschland unter Solimans Joch fallen sollte,C z uytz

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