Band 
Vierter Theil.
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Fünftes Buch.

--- alle seine Würden, und seinen Ehrenvuf wieder

IZ4I eingesetzt 7 ), die Strafe ward ihm erlassen, die Lan-desverweisung widerrussen, und dem Anwalddes Königs, was den Ehabot bereift, ein ewigesStillschweigen auferlegt. Alle Macht des Königskonnte aber das Uebel nicht heben, das seine Rich-ter gethan hatten: dieser offene Brief bewies nichtChabots Unschuld: er konnte allein der Freund-schaft, dem Mitleiden, den flehentlichen Bittenbewilliget seyn. Dieß fühlte Chabot wohl: undeben deswegen brauchte er dieser Briefe bloß alsStücke feines Processes, den er dem Parlamentezuschickte, das ihn von neuen durchsehen sollte.Chabot ward durch ein Urtheil vom 2Z. und 29.

»54s Merz völlig frey gesprochen, und der König ließihm in seinem Geheimen Rath ein anderes Patentausfertigen,, in welchem er völlig unschuldig er-klärt ward.

Aber der rödtliche Streich war einmal gege-ben: der empfindliche Chabot war unter der Lassseiner Demüthigung zu tief gesunken; er war bisauf den 1. Ium'us l sssZ. an welchem er ssarb,schwermütig und kränklich, und hinterließ demKönige , mit dem Schmerzen übet feinen Verlust,«nd der Reue, daß er ihu verursacht hakte, diewichtige Lehre, mit der Ehre seiner Unterthanennicht zu spielen. Dieß war ein Kranker, der durcheine zu starke Dose einer sonst nöthigen Arzney um-kam, und wenn sie ihm mäßig gereicht wäre, här-te

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