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Fünftes Buch.
und mit entblößtem Haupt die erschreckliche Sentenzan, die ihn aller seiner Würden entsetzte, die ihn un-fähig erklärte, irgend einem Amte mehr vorzuste-hen, und ihn zu einer Geldbuse von ein hundert tau-send Livreö und einem fünfjährigen Gefängniß ver-dämmere * ), der König war durch seinen Schmerzüber Chabots Verlust, der in der Zwischenzeit vonPoyetö Verhaft bis auf seine Verdammung gestor-ben war, so erbittert, daß er dem Parlement vor-warf, des Canzlers zu viel geschont und selbst gegendas gerichtliche Zeugniß des Königs zu wenig Ach-tung gehabt zu haben. Der unglückliche Poyet wardin der Basiille eingeschlossen, und kam nicht eher wie-der heraus , als bis er seine Geldbuse bezahlt harke.Er war zu Grunde gerichtet und beschimpft, und woll-te, um das äußerste Elend zu vermeiden, wieder einAdvocat werden, als er es vordem gewesen war;allein die Advocaten wollten ihn in ihrer Zunft nichtleiden **>), und er schleppte ein unglückseliges Alter,
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*) Nach Aussage der Acten machteer, wie er dusesUrtheil vorlesen angehört hatte, eine tiefe Verben,gung, und sprach die niederträchtige Erklärung, zuwelcher er gleichwohl nicht verdammt war: IchDanke Gott für seine Gnade und dem Rönigc fürSie peinige: Gott lasse ihn seine Regierung jeder-zeit im Gegen führen, und mich Gebete thun,Sie ihm gefällig seyn.
7) Wenigstens ist dieses eine alte, und nicht wider-sprochen Tradition, und sie ist den Maximen dieserGesellschaft zu ähnlich, als daß sie nicht wahr seynsollte. Dü Chesne sagt, daß er in seinem Hau-se als Advocat Anschläge gab, und dieß kann mit derVerwerfung derAdvocatcn bestehen. DerAbtLon-Luerue sagt. ich weiß nicht mit welchem Grunde,er schämte sich nicht bey Sem gewöhnlichen Pfei-ler einen Advocgken abzugeben.