Band 
Vierter Theil.
Seite
118
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r 18 Sechstes und letztes Buch. -

' ' verschiedene Schlösser ein, und schleifte dieselben,

ä§4Z und setzte dadurch die Gränze seiner Statthalter-schaft , der Piccardie in Sicherheit. Er hatteFranzen von Lothringen, Grafen von Aumalebeysich, und eben dadurch viel Mühe, dessen unge-stüme Tapferkeit in Zügel zü halten. Dieser jun-ge Held wies sich jeden Tag durch kühne und hel-denmüthige Streiche, wozu er die Gelegenheitenbis vor den Thoren von Aire und St. Omer such-te: er foderte die Feinde heraus, und both ihnenTrutz, und kehrte misvcrgnügt mit ihnen, undmit sich selbst zurück, wenn seine HerauSfoderun-gen nicht angenommen waren.

Der König schickte gleichfals den Admirald'Annebaut mir einem Corps Truppen voran, dieden Krieg in die Grafschaft Hcnnegau führen,und Avesne berennen sollten, da inzwischen derKönig bis nach Chakeau Cambresis, zwischen bei-den Armeen fortrückete, und des Admirals seinezur Rechten, und die unter dem Herzoge von Ven-dome zur Linken haben wollte. Der Admiral ließAvesne durch ein Dctaschement berennen, bey wel-chem sich dü Bcllay fand, der dieses Jahr in denNiederlanden diente : bald aber rief er diesenHaufen zurück, und befahl ihm nach Landrecy zugehen. Dü Bellay sagt, er sähe nicht ein, wasden Admiral bewogen habe, einen Entwurf aufzu-geben?), der in einem zu Villers-Cotcrcl, inGegenwart des Königs gehaltenen Kriegesrath be-schlossen zu seyn schien: eben dieser dü Bellay

scheint

x) k»lem. lle Du, Lells/ >b.