I -o Sechstes und letztes Buch.
Dieser ganze Feldzug fieng, wie es schien,mit Fehlern, oder wenigstens mit Unfällen an.Von Seiten Artois Hatte der Herzog von Vendo-me Bapaume eingenommen; aber die Besatzungund eine große Zahl der Einwohner hatte sich indas Schloß gezogen: da diese Menge Menschenin kurzer Zeit den cinenBrunnen, derdasSchloßmit Wasser versähe, auötrank, so dachte derGouverneur bereits zu capituliren: und in ebendem Augenblicke erhielt der Herzog von VendomeBefehl, alles stehen und liegen zu lassen, und mitfeinen Völkern dem Könige nachChateau-Cambrc-fis entgegen zu kommen.
Der König wollte, Landrecy sollte wiederauf-gebauet und befestiget werden: und , um diese Ar-beiten zu decken, kam undckagerte er sich bey Ma-rolles. Diese Befestigungen waren langeZeitderGegenstand der Aufmerksamkeit des Hofes und derArmee. Eine starke Schanze, die man auswarf,um den Ort gegen die Batterien von den umher^liegenden Bergen zu schützen, ward die Comtinedes Königs genannt; und drey andre Bollwerkebekamen ihre Namen eins von dem Dauphin, das-andre vsn dem Herzoge von Orleans , das drittewon dem Herzoge von HZendome: Landrecy war4M Jahre 1521. geschleift worden.
Der Dauphin nahm Chakeau d'Aimerie ander Sambre ein r), dieß ward auch befestigt,aberbald nachher geschleift: noch eroberte er Mau-beuge, und das Schloß von Barlemont an eben
diesem
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