Drittes Kapitel. 12z
König in Verlegenheit; er wäre gern mit dem üb--rrgen Theile seiner Armee aufgebrochen, und hät- »54?re die Belagerung fortgesetzt, die ansieng seinerGegenwart würdig zu werden; allein er konntedie Befestigungen von Landrecy nicht verlassen: ererinnerte sich, daß im Jahre i;Z7» sein übereil-ter Abzug aus dem Lager bey Pernes, die Verrschanzungcn, die er mit so vieler Mühe bey St.
Pol anlegen lassen, unnütz gemacht harte. DieKaiserlichen vcrsammletcn ihre Macht bey MonsundQueSnoi: der König konnte in solchen Um-ständen weder sein Lager bey Marsllcs, aus wel-chem er die Befesiigungswcrke von Landrccydeckte -), verlassen, noch mit wenigen Völkern indem Lager bleiben; er wählte also die ziemlichharte Parthey, den Dauphin zurück kommen zulassen, und dieser hatte also zwey Jahre nachein-ander die Demüthigung, zwo Belagerungen auf-zuheben, wo er ganz gewisse Eroberungen zu ma-chen gedacht hakte. Bonncval machte sich Meistervon Trclon, und Glayon, zween kleinen Plätzen,die zwischen Avcönes und Chimay liegen, und vonwannen die Hcsterrcicher Streifercien bis auf dieGränzen von dem Thierache, und Champagne wa-gen durften. Wie die Befestigungen von Lan-drecy völlig im Stande, und der Drt mit Lebens-mitteln, und Beschützern hinlänglich versehen war,und dieß geschahe gegen das Ende, des MonatsJulius, so verließ der König sein Lager beyMa-volles, und voller Ungedult dem Herzoge vsnCke-r
se
k) b4em. üe Du üeklrv. l.. io«