Zweytes Kapitel.
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ohne Stelz und Aufgeblasenheit zu ertragen, ver- ' '
sprach itzk seinen Truppen nichts weniger, als daß 154zer sie gerade zu nach Paris führen wollte: inzwi-schen führte er sie doch nicht weiter, als bis nachLandrecy, denn das wollte er durchaus erobern;er überließ das Herzogthum Luxemburg dem Sie-ger; wenigstens ließ er nichts vor, als ein CorpsTruppen, mit welchen der Graf von FürstenbergLuxemburg selbst belagerte: er brachte es auch soweit, daß er es aushungerte: aber der Prinz vonMelphi, dem die Sorge für die Sicherheit diesesLandes aufgetragen war, entsetzte Luxemburg nacheiner Belagerung, die etliche Monate gedauerthatte.
Wilhelm, Graf von Fürstenberg, der sich, wieehemals Fronöbcrg, durch seine große Statur.,durch seine Stärke und Behendigkeit hervor that,war aus den Französischen wieder in KaiserlicheDienste getreten. Die Königinn von Navarraerzählt *) bey dieser Gelegenheit eine sonderbareGeschichte, die Bxankome gleichfals wiederholt.Fürstenberg hatte, wie die Königinn sagt, Gel-bekommen, vermuthlich vom Kaiser. um demKönige nach dem Leben zu stehen, und er hatt/sich dazu anheischig gemacht. Der König kehrte / -^7sich lange nicht an die Nachrichten, die man ihn "davon gab; endlich aber merkte er darauf. Ein»mal, wie er auf der Jagd war, mußte ihm derGraf folgen, der König gierig abwerts in denWald hinein, und da er mit Fürstenbergen allem
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