Band 
Vierter Theil.
Seite
194
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194 Sechstes und letztes Buch.

kam mit seinen neuen Völkern dadurch in Sicher-heit, daß er sie, wie wohl mit vieler Mühe, undBeschwerlichkeit durch die Gebürge bey Genuaführte. Nach dieser zwoken Vereinigung über-raschken Anguien und Strozzi Alba, und verstör-ten verschiedene kleine Schlösser: und dieß warihre letzte Eroberung. Der Mangel an Geldeerlaubte ihnen schlechterdings nicht etwas weiterzu unternehmen. Der König schickte nichts mehr,und glaubte, er würde zur Bestreitung der Unko-sten, die ihm die neue Unternehmung des Kaisersverursachen würde, niemals Geld genug haben.Die Schweizer waren nicht bezahlt, und machtenunaufhörlich Meutereien. Umsonst war es, daßman ihren Chrgeitz rege zu machen suchte, daßman Bitten und Drohungen anwand, daß mansich selbst erschöpfte, um ihnen einen kleinen Theilihres Soldes auszuzahlen, ihre Capitains selbstwaren die ersten, die sich empörten, und sich we-gekken ferner zu dienen. Aber wir müssen ^ diebeiden Obersten Fourly undFauscergausnehmen;sie verdienen, daß man sie mit Namen menne;sie waren großmüthig genug, nicht allein ihre Com-pagnien mit ihrem eigenem Gelde zu bezahlen, son-dern jeder von ihnen liehe noch tausend Thaler.Man muß gleichfals anführen: daß die Baronnevon Monkasie, Schwester des Herrn von Centalihre Juwelen versetzte, um fünfzehen hundertThaler vorzuschießen, und daß dü Bellay gleichbey der ersten Blockade von Carignan dreyßig tau-send in Mailand liehe, da sonst der Abfall der

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