2 ;6 Sechstes und letztes Buch.
<-- die Flotte nach Frankreich zurück führen müßt«:
1545 dü Bellay war dieserMeinung nicht; er verdammtdieselbe »»gescheut, doch führt er keine entscheiden-de Gründe an, womit er die seinige bestärkte.
Da also der Abzug beschlossen war, mußteman sich mit hinlänglichen Wasser zur Reise ver-sehen , und dieß geschahe mir vieler Beschwerlich-keit, und verursachte manches Gefecht zwischen, den Französischen und Englischen Soldaten, dielängst der Küste stunden, um dieselbe zu vertheiln«gen. Man fiel zuweilen in einen Hinterhalt,man- litte zuweilen einen besondern Verlust, man schlug,man ward geschlagen: aber eine genauere Erzäh-lung solcher kleinen Schlägereien, die die allge-meine Lage der Staatsangelegenheiten nicht ver- >hindern, gehen mehr ein Zeitungsblakt, als die IHistorie an. Man kam in die Gegend um Bou-logne zurück, und landete zu Portet, nahe beydieser Stadt. Der Admiral warf, bey seinerAnkunft, vier tausend Soldaten und dreitausendSchanzgräber in eine Schanze, die man beyBou-logne*) auswarf, um den Hafen beschießen unddie Landung der Hülfsvölker verhindern zu kön- ^nen, die von der Seeseite in diesem Platz,den Franz der Erste belagern wollte, etwa ankom-men sollten.
Da sich die Flotte in Portet ausgeruhet undfür die Sicherheit des itzt gedachten Forts gesorgt
hatte,
*) Dieß war eben der Entwurf, der Anfangs gleichdem Marschall dü Biez uuslmrgen war. Mau sehtdas vorige Kapitel nach.