Band 
Vierter Theil.
Seite
319
JPEG-Download
 

Zwote Abhandlung. ziA

Ecke an der Spitze stellen mußten; und weil derZugang, auf welchen gedachte Schweizer ankamen,ein wenig enge und nicht möglich war,dieGendar-men unserer Vorrruppen, als auf einem ebenenLande zu stellen. Dieß hatte uns in eine großeUnordnung stürzen können. Was mein Treffenbckrift, so stund ich einen Bogenschuß weit, iyzwo Reihen, von meiner Gendarmerie, und hin-ter mir mein Bruder d'Alenzon mit den übrigenseiner Nachtruppen, und unsere Artillerie auf denZugängen. Die Schweizer hatten sich in dreyHaufen getheilt, der erste bestund aus zehen tau-send, der andre aus acht tausend, und der dritteaus zehen tausend Mann. Und ich versichere Sie,sie kamen einen Fürsten zu züchtigen, wenn er nichtwohl begleitet gewesen wäre. Denn gleich im An-fange , so bald unsere Artillerie anfieng auf sie zu-spielen, zogen sie sich hinter einer bedeckten Ge-gend in Schutz, und da auch die Sonne anfiengunter zu gehen, thaten wir ihnen vorerst mit un-serer Artillerie keinen sonderlichen Schaden. Undich versichere Sie, es ist nicht möglich mit grösse-rer Wuth und ungestümer anzurücken. Sie fan-den die Cavallerie der Vortruppen auf der Seite:und ob schon diese itzt erwähnte Gendarmen tapferund muthig fochten, so wurden doch der Conne-table, der Marschall von Chabannes, Pmbee-court, Telligny, Pont de Remy, und andere, diehier stunden, auf ihre Infanterie zurück geworfen,so, daß man wegen des großen Staubes nicht se-hen konnte, und da überdem die Nacht einbrach,

so