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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Vorhallen. Fassaden. Mosaiken.

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«Jessen vorderer Eingang nach aussen noch eine besondere kleine ge-wölbte Halle mit zwei vortretenden Säulen hatte. (Diese kleine Halloerhalten an S. Cosimato in Trastevere IX Jahrhundert? und an aClemente, sowie an S. Prassede in Rom XII. Jahrhundert.) Vonben vier Seiten des Porticus bildete die eine den Vorraum der Kirches elbst; in der Mitte des Hofes stand der 'Weihebrunnen. ErhalteneWerseitlge Portiken an den Domen von Capua und Salerno , an lezterm cp US ^ eit i XI. Jahrhundert, auf schönen und gleichförmigen Säulen von d»stum; in Rom hat nur das späte S. Clemente XII. Jahrhundert en ° c h den unversehrten Porticus, theils auf Säulen theils auf Pfeilern;Mailand stammt die Vorhalle von S. Ambrogio , gewölbt auf Pfeilern f1 Halbsäulen, wahrscheinlich aus der Zeit Ludwigs des Frommen,ere Klostcrvorhallen geben eine ziemlich genaue Anschauung vonhall 01 " ^ amve, se. S°l lr viele Basiliken hatten indess nur eine Vor-e längs der Fassade und diese hat sich in manchen Beispielenhl ihrem meist geraden, nicht selten mosaicirten Gebälk erhalten;g in Rom an S. Cecilia, S. Crisogono, S. Giorgio in Velabro, g

j' ®l°vanni o Paolo, S. Gregorio, S. Lorenzo fuori, S. Lorenzo inhuicina, an SS. Quattro Coronati in einem Umbau des XII. Jalirliun-iV 3 und an S. Saba mit einem obern Stockwerk; ausserhalb Roms k' am Dom von Terracina, am Dom von Amalfi (Doppelreihe vom

1 Pn mit normannisch-saracenischen Spitzbogen und Gewölben); inavenna nimmt ein geschlossener und gewölbter Vorbau die Stelle der° r balle ein, z. B. am S. Apollinare in Classe. m

^° n den Fassaden ist vielleicht keine einzige mit ihrem Ursprung- oaer ursprünglich beabsichtigten Schmuck erhalten; denn die^n^aiken, die man an der Fronte von S. Maria Maggiore noch sieht nu «Mrjenigen von S. Paul sah, sind und waren Werke der Zeit^hrä k bleiben auf die oben angegebenen Vermuthungen be-

Vor ^ * nne rn, dessen Austattung unverliältnissm'assig überwog, wurdeMos -i 6m ^ er reic l lste farbige Schmuck erstrebt, womöglich durchr lrin welche die Oberwände des Mittelschiffes, die Wand des

Sa nwnt > - °^ ena CMaweilen scliiffwärts und niselienwärts) und die Apsis0r nam ^ UOr ^ m S e bung überzogen. Auch der Boden erhielt Mosaik-ento (^1° freilich in ihrer jetzigen Gestalt meist erst aus dem XI.