Vorhallen. Fassaden. Mosaiken.
77
«Jessen vorderer Eingang nach aussen noch eine besondere kleine ge-wölbte Halle mit zwei vortretenden Säulen hatte. (Diese kleine Halloerhalten an S. Cosimato in Trastevere — IX Jahrhundert? — und an aClemente, sowie an S. Prassede in Rom — XII. Jahrhundert.) Vonben vier Seiten des Porticus bildete die eine den Vorraum der Kirches elbst; in der Mitte des Hofes stand der 'Weihebrunnen. ErhalteneWerseitlge Portiken an den Domen von Capua und Salerno , an lezterm cp US ^ eit i XI. Jahrhundert, auf schönen und gleichförmigen Säulen von d»stum; in Rom hat nur das späte S. Clemente — XII. Jahrhundert — en ° c h den unversehrten Porticus, theils auf Säulen theils auf Pfeilern;Mailand stammt die Vorhalle von S. Ambrogio , gewölbt auf Pfeilern f1 Halbsäulen, wahrscheinlich aus der Zeit Ludwigs des Frommen,ere Klostcrvorhallen geben eine ziemlich genaue Anschauung vonhall 01 " ^ amve, se. S°l lr viele Basiliken hatten indess nur eine Vor-e längs der Fassade und diese hat sich in manchen Beispielen’hl ihrem meist geraden, nicht selten mosaicirten Gebälk erhalten;g in Rom an S. Cecilia, S. Crisogono, S. Giorgio in Velabro, g
j' ®l°vanni o Paolo, S. Gregorio, S. Lorenzo fuori, S. Lorenzo inhuicina, an SS. Quattro Coronati in einem Umbau des XII. Jalirliun-iV 3 und an S. Saba mit einem obern Stockwerk; ausserhalb Roms k' • am Dom von Terracina, am Dom von Amalfi (Doppelreihe vom
1 Pn mit normannisch-saracenischen Spitzbogen und Gewölben); inavenna nimmt ein geschlossener und gewölbter Vorbau die Stelle der° r balle ein, z. B. am S. Apollinare in Classe. m
^° n den Fassaden ist vielleicht keine einzige mit ihrem Ursprung-■ oaer ursprünglich beabsichtigten Schmuck erhalten; denn die^n^aiken, die man an der Fronte von S. Maria Maggiore noch sieht nu «Mrjenigen von S. Paul sah, sind und waren Werke der Zeit^hrä k bleiben auf die oben angegebenen Vermuthungen be-
Vor ^ * nne rn, dessen Austattung unverliältnissm'assig überwog, wurdeMos -i 6m ^ er reic l lste farbige Schmuck erstrebt, womöglich durchr l’rin welche die Oberwände des Mittelschiffes, die Wand des
Sa nwnt > - °^ ena CMaweilen scliiffwärts und niselienwärts) und die Apsis0r nam ^ UOr ^ m S e bung überzogen. Auch der Boden erhielt Mosaik-ento (^1° freilich in ihrer jetzigen Gestalt meist erst aus dem XI.