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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Allgemeine Züge.

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oft

W oc henbehälter (Campanili) Hessen sie weder der Sache noch demSade . nac ^ * u Vergessenheit kommen. Nun stand ihnen für die Fas-ji i ede Form frei; die Folge war eine bereicherte Umbildung derbeh^^ 611 ^ rer romanischen Kirchen, meist als isolirtes Prachtstückruu' das ln tt dem übrigen Bau nur äusserlich zusammenhängtschon an Grösse zu überragen pflegt.

^nn man von der Pracht des Materials, der MarmorsculpturenArt ^° Saili;en an den wenigen wirklich ausgeführten Fassaden dieser§ern(P iena Orvieto ) nicht mehr geblendet ist, so wird manHegt Zu & es f e hen, dass in ihnen nicht das grösste Verdienst des Bauesü ec ^ eiade w eil sie am meisten mit gotliisehen Elementen, die hieraber ^ gemissbraucht werden, erfüllt sind. Am ganzen übrigen BauT '' a ndt" r ^ an das Weibische selbst als Zierform nur wenig ange-di e [j 5' a vielleicht auf Fenster und Thiiren beschränkt finden; selbstiahrh Uptb °S en > welche das Oberschiff tragen, sind seit dem XIV.Ober s i 61 Unc ^ bisweilen schon früher wieder rund. Und dasdas dT S6lbst wozu die in Deutschland gebräuchliche Höhe, diegen dea^Ar* 6 ^ 6r ® e i tensc biffe beträgt? Zu den engen Pfeilerstellun-' v feitg es JNor dens gehörte sie als nothwendige Ergänzung; über denWec haiü s ? n * en Intervallen der italienischen Kirchen wäre sie schoner bielt da s bedeilli: lich und für das Gefühl überflüssig gewesen, und soein mäss- dit telschiff nur diejenige Überhöhung, welche der Kirchedrei Schig^ S ^erlicht sicherte. (Am Dom von Perugia sogar die8- Stepi, an ^ ei<dl hoch, wie an der Elisabethkirche zu Marburg ,de s Norüeng 11 ^ ainz otc 0 Hie Fenster, welche in den CathedralenUnd recht ei ® anze verfügbare Wandfläche in Anspruch nehmenbr Italien wied* 1 ^^ ^ ^ e g atdon derselben geschaffen sind, durftenman hier g ar er au ^ cine ma ssige Grösse herabgesetzt werden, da2u dulden j als^ 10 ^ .^ en '^ ns I >ruo b machte, alles Steinwerk nur so weitbüche behielt ib* ^ s ^ re b en de Kräfte auflüsen Hess; die Wand-, ie d3fei lerbilü un r ? Cbt W *° der H aum überhaupt. Endlich zeigtStande waren a SS weni S stens die mittelitalienischen Baumeister038 z u modifi C j r as H eta il nach dem Ganzen ihres Baues nicht21011 P>euts chen, wi n, ,j S0I1< * ern neu zu schaffen. Die herttbergekomme-un den D 0ni Voi ^ ar Geister Jakob, welcher S. Francesco zu Assisizzo schuf, halten noch einigermassen an dem