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luxus zur Sitte. Blosse gotliisehe Giebel auf gewundenen Säul^über dem als Sockel behandelten Sarcophag stehend kommen *■a in S. Croce zu Florenz (Querschiff) vor, in Fällen wo stattHinterwand der Durchblick verlangt wurde. Sonst ist die initalien mehrmals und in trefflichem Styl vorkommende Gestalt die e1 "^vollständigen gothischen Nische mit einem Gemälde oder Mosaik; u®steht darin der Sarcophag, mit der liegenden Statue des Verstorbene 11 )deren Haupt und Füssen Engel schützend das Leichentuch halten. 6°
1) den beiden schönen cosmatischcn Gräbern des Cardinal Cons®^
(f 1290) in S. Maria maggiore, rechts vom Hauptaltar, und desBisß^
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cDurandus in S. Maria sopra Minerva zu Rom 1 ). — An den npolitanischen Gräbern ist insgemein dieses Motiv mit einem u "obengenannten in eine nicht eben glückliche Verbindung gebracht; 11 ^Sarcophag wird auf Säulen oder statt deren auf Caryatidenrische Tugenden) gestellt, so dass die darauf liegende Statuemehr sichtbar ist; die beiden Engel aber, der geringen Höhe der 1sehe wegen meist nur klein, machen sich hier mit dem Wegzi 6 ' 1 jdes (steinernen) Nischenvorhanges mehr als billig zu thun. Der GFüber der Nische hat dann noch seine besondere Ausbildung und ^Statuetten, ja oft noch einen besondern Baldachin, der das Ganzeschliesst. Ausserdem erreicht das bauliche Gehäuse namentlich an 1dAngioinengrübern in S. Chiara und S. Giovanni a Carbo® 1 ^einen ausserordentlichen doch niemals reinen und schönen Reichd 1 "Diese und das zwar von Giotto aber nicht eben glücklich angeord®®c Grabmal Tarlati im Dom von Arezzo werden bei der Sculptur W >®zu erwähnen sein.
Rom hat seine altern Papstgräber in Bruchstücken, wöbe 1bauliche Einfassung durchweg verloren ging, in die Crypta von S.
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die Sagre grotte vaticane, verwiesen. Das Grab Gregors VH im
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cenz III mit zwei Amtsnachfolgern unterhalb einer bescheidene 11
schrifttafcl (im rechten Querschiff). Allein in S. Domenico zu
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frugia (linkes Querschiff) ist wenigstens ein Papstgrab ersten
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von Arnolfo hsrrührcn.