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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Ihre Eigenschaften und Epochen.

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"'artet 10 ,^ enaassanee hatte schon lange gleichsam vor der Thür ge-^ahrlm W ^ Gn r0mal " sc he n Bauten Toscana's aus dem XII. und XIII.D an " 11( ^ e rt zeigt sich bisweilen eine fast rein antike Detailbildung.§eko ^' ar ^ Gr aUS ^ em Worden eingeführte gothische Styl dazwischenPfeile^ 11611 so ^ e * n h ar allerdings eine Störung, aber verbunden mit demgjjjnj ~ un ^ Glewölbebau im Grossen und daher eine unvergleichliched e m ^ 111 mechanischer Beziehung. Während man, so zu sagen, unterkrnte ° nVau< ^ ( ^ es Spitzbogens die schwierigsten Probleme bewältigentijümj! eil ^ w iokclte sich, wie oben erläutert wurde (S. 125 ff'.), das eigen-dj ese ^ c ^ italienische Gefühl für Räume, Linien und Verhältnisse, und"Usst " Sr Erbschaft, welche die Renaissance übernahm. SieVer geh < ^ ese ^ je S ar wohl zu würdigen und Michelangelo hat nichtj,* s Maria novellaseine Braut genannt.d 6g , Ul ^ as XV. Jahrhundert kommt noch eine besondere Richtung^ureb . ^ en Formgeistes in Betracht. Der phantastische Zug, derüber 1 ,^ GSe ^eit geht, drückt sich in der ganzen Kunst durch eine oftc hitelc aS8i ^ e . Xerzierungslust aus, welche bisweilen auch in der Ar-

8c kßinb '* 1 ° Wichti S stcn Rücksichten zum Schweigen bringt undgiebt 31 ^ 6r S anze n Epoche einen wesentlich decorativen Charakterhicht' ..^ ein die bessern Künstler liessen sich davon im Wesentlichenna eh i^rmeistern; und dann hat auch diese Verzierungslust selberdort I ] *' en e me gesetzmiissige Schönheit erstrebt; sie hat fast hun-g Gl , a( l lrc gedauert ohne zu verwildern, und ihre Arbeiten erreichen°r. llni ^ as dalir 1500 ihre reinste Vollendung.

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Pie 11 können zwei Perioden der eigentlichen Renaissance trennen.

reicht etwa von 1420 bis 1500 und kann als die Zeit desk®Uin c k ai 'akterisirt werden. Die zweite möchte das Jahr 1540"elcl eire * c ^ len j es ist die goldene Zeit der modernen Architektur,den ij ln C * en grössten Aufgaben eine bestimmte Harmonie zwischenreie]^ aU P^ ormen und der in ihre Grenzen gewiesenen Decoration er-Paroejj. ~~ Xon 1540 an beginnen schon die ersten Vorzeichen deshält s tyls, welcher sich einseitig an die Massen und Verhältnissede)t > C ^ as PMMl willkürlich als äussern Scheinorganismus behan-

dle^ y UC k die allerhöchste Begabung, in einem Michelangelo , Palla-'öüola, Alessi, Ricliini, Bernini , hat nicht hingereicht, um etwas