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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Bologna . Faläste.

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Für P a ir

hoch über ,. a8te der Friihrenaissance (die wir hier, wie bemerkt,’hhsspr,', ■ 16 ers ten Decennien des XVI. Jahrhunderts ausdehnen

®eten z ^ Ve - 0l0 8 na eine der wichtigsten Städte Italiens . Allerdingsfl°reuti„' °! ^mahe durchgehende Beschränkungen ein, welclie eine' lrimi *glic| 1 ^ °^ er venezianische Entwickelung des Palasthaues hierSesdi 0sse mac hen: der Backstein und die Verwendung des Erd-hnd fjj znr Strassenhalle. Letzterer Gebrauch, an sich sehr schönUio,n jede ° mmer l ’nd Winter woldthiitig, hat eben doch das Aufkom-f*st lauter 8 * ren ® geschlossenen Composition verhindert; es entstandena Ur Hgjj F horizontal bauten, bei welchen das Verhältniss der Längel'htir „ ^ ar n * c ht beachtet, keine Mitte bezeichnet und z. B. die

Innerh "^kürlich an gebracht wird,kier ^ dieser Schranken aber äussert sich die Renaissance

V^o der p rS bebens würdig, ja es gieht in ganz Italien wenige Räume,^°fi'äum e 1S ^ 6S Jahrhunderts uns so ergreift, wie in einzelnenEckstein V ° n Bologna . Das Detail ist meist gerade so reich als derder ej n q es _ gestattete; allerdings liegt zwischen hier und Rom wie-' v ie y lr S° mehr, und die antiken Formen werden schon mehr^ eSe hos s Ansagen reproducirt. — Die Backsteinsäulen des Erd-tra een r ’ meist mit einer Art einblättriger korinthischer Capitäle,^°S>gen j.^ l P r °ftlirte Bogen; über einem Sims setzen dann die rund-et von Ak* Ster ^ CS Übe ^ escl “s sea au, sehr prächtig, mit einer

halten') p . roter len seitwärts und oben; in dem (bisweilen noch he-■' rip.q -ft», j_ . , _ . . .

d e:

ige Lub 68 ^ nc ^ en s * cb runde, auch rundschliessende, auch vier-n ^cnso} 611 ^ aS ^ranzgesimse mit seinen kleinen und dichtstehen-Crb alten sind massig vor. — In den Höfen, wo sie wohl

)’° n Saulel!!/’ den untern Säulen oben die doppelte Zahl

Um a 611 ( seb: ener Pilaster mit Zwischenbogen), welche eine Ga-'* e U äusse 60 ® r ‘>ssten Theil des Hofes bilden; oder auch Fenster, dieBin «n q t * abnb °k sind. Die Friese, Einfassungen u. dgl. meist umDiese reicher als aussen.

ßr ts, n n( j au tveise dauerte bis gegen die Mitte des XVI. Jahrlmn-5 °Ude rer g^.y at ^ e aus dieser spätem Zeit gieht es Beispiele von be-, ( -j C . bnbe it. Der Baumeister Forinigine bemühte sich da-a ^' v ecbg e ] n ^ e ^ z * Sa udsteinernen Capitälen eine möglichst reiche unde > oft figuvirte Bildung zu geben. In den Höfen bemerkt

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