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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Renaissance-Decoration. Stein und Metall.

Vicenza ist besonders reich an grossen und prächtige 0 v ,rahmungen der Altarbilder durch Architekturen in ^ pioder Terracotta. Da man hier und in Verona zur gothischen ,und auch noch später den Seitenschiffen der Kirchen keine F e ^oder nur ganz geringe runde Luken gab, so war ein genüg» ^a Raum für solche Decorationen vorhanden. Zunächst enthält ^b renzo deren mehrere von Werthe ; hauptsächlich aber S. Corona-ist der fünfte Altar links eines der prachtvollsten Phantasie" ^welche in dieser Gattung überhaupt vorhanden sind, und wenn .,die Überfülle den lombardischen, die bunten Marmorscheiben d erlaster den venezianischen Charakter verriethen, so wäre er auchder schönsten.

c In Verona enthält S. Fermo mehrere gute, darunter einet^d ahmung des Arco de’ Gavi (Seite 36). — Im Dom sind diese t' fl ,nakel merkwürdiger Weise oben spitzbogig geschlossen, wahrsc ^lieh um mit dem Bau in einiger Harmonie zu bleiben; übrigens 01 pgering, mit Ausnahme desjenigen über dem Grab der heil-(Schluss des rechten Seitenschiffes) vom Jahr 1508, welcher in den ^besken seiner äussern Pilaster das Höchste an Delicatesse, Sch" jj C:und Reichthum erreicht, aber in Verbindung mit derselben Üb®*’welche so manche lombardische Decoration verderbt. (Dase überdiess nicht vom Besten.) — In S. Anastasia eine Reihe dersten und grössten; die innere Pilasterordnung durchgängig mit s plgern Arabesken in dunkeim Stein, die grössere äussere Ordnung ^dem reichsten Rankenwerk in hellerm Marmor; einer der Beste 0 ^dritte rechts; in anderer Weise architektonisch bedeutend de£l pfides rechten Querschiffes; zweie links (der erste und vierte) " c '''bei Anlass der Sculptur Vorkommen.

In Bergamo kann die Fassade der Capelle Coleoni

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ria maggiore (Seite 226, e) beinahe eher für ein grosses Decora

stück als für ein Bauwerk gelten. Es giebt reicher verzierte v j

den, wie z. B. diejenige der Certosa von Pavia , bei welchen gl elC