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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Renaissance-Decoration in Holz.

nur zu selten angewandt findet. — In allen nicht gewölbten Kit 0 * 1wurden dann fortwährend stattliche und prächtige Decken angebra® ^allein der Barockstyl verräth sich ausser dem Detail auch in derbizarren, der wirklichen (und vom Auge verlangten oder vor# 1 * 8gesetzten) Balkenlage widersprechenden Eintlieilung; die bunte ß®malung (ausser dem Gold mit Blau und Roth) vollendet den schwer®**Eindruck.

Meist um das Jahr 1G00: die Decken in S. Maria in Trastever ®’

S. Crisogono, Araceli, Lateran, S. Cesareo, S. Martino a’ monti

et®-

Weit erquicklicher erscheinen die farblosen und auf die Holzf® 1 ^bberechneten Decken, z. B. in S. Lorenzo fuori le mura (hinten), 1111® die sehr stattliche im grossen vordem Saal des Pal. Farnese.

Neapel ist reich an stattlichem Stuhl- und Schrankwerk ®* fiaus der Barockzeit, besitzt aber doch auch Einiges aus der früh® 1 *und schönen Renaissance, sowohl Intarsia als Schnitzarbeit.d gehören die Chorstühle von Monte Oliveto, namentlich aber eine ^zahl von Thürflügeln, deren Behandlung für den Architekten wenigst 113® nicht ohne Interesse ist. So diejenigen von Monte Oliveto, die Tl'® cwelche in S. Severino nach der Sacristei führt, die Thür an S.(Strada Trinitä), die einfachem Pforten mehrerer Paläste (Colobra» 0Carafa , della Pianura in einer Seitengasse rechts neben S.fu. a. m.). Die Pforten der Crypta im Dom sind von Erz gegoss®**’wahrscheinlich nach Angabe des Architekten.

Den Übergang in das Barocke bildet auch hier GiovanniSNola mit den ungemein reichen Sacristeischränken der Annunzi® 1 *(um 1540). Das Schnitzwerk, welches die ganze Geschichte ChP s * ,darstellt, ist eine mühselige und styllose Zugabe zu dem schon s ®^unreinen Ornament.

h In der Provinz Salerno enthält die Carthause S. Lorenzo didulla ein sehr umfangreiches Chorgestühl mit lauter biblischenschichten in Intarsia. (Mittheilung eines Freundes.)

i In Genua ist das Stuhlwerk des Domchors eine sehr bedeutendArbeit aus dem Anfang des XVI. Jahrhunderts, von dem Bergainask®* 1