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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Venedig. Padua. Verona .

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S. 2 gj Marmorrahmen mancher venezianischen Altarbilder vgl.

’ ni «. 2. Ihre Arabesken sind nirgends von besonderm Werth.

(^ Us tin ^ >a< ^ ua Ist das höchst prachtvolle Stuhlwerk im Chor von S. aZeit■ g ! zahllosen Historien, erst ans der beginnenden Barock-g%g J en ige irt <ler nahen Capelia S. Prosdocimo (Capitelhaus) da-D ei jj^° n ^her Renaissance mit guten Intarsien (Ansichten u. dgl.).

Vo a p lnic n um das Bild Rumanino’s ist dieses schönsten Gemäldesfindet ' Ua n ' c üt unwürdig. — Sehr grosse Intarsiatafeln mit Figuren b^Wan in der Sacristei des Santo.

Santo ° n K°lzdecken hat diejenige im Obergeschoss der Scuola del cSßmalto Cassettirungen der guten Zeit.

Verona gelangen wir in die Gegenden, wo die grösstenl>al> ° S6n dieser Gattung heimisch waren. Einiges sehr BedeutendeSl e auch an Ort und Stelle hinterlassen,findetbescheidenes t aber graziöses Stuhlwerk der Friihrcnaissaneeta t8 j e etp h hier im Chor von S. Anastasia, mit bloss decorativen In- dfiies e D ~~ frdleh 1 dasselbe verschwindet neben den Arbeiten des inüej t] m Vaeh berühmten Fra Giovanni da Verona . In der Kirchede r S Klosters, S. Maria in organo, ist von seiner I-Iand ') zunächst cSte nfr^ SSe hölzerne Candelaher (Capelle rechts vom Chor), von schön-hlett eta ‘lgeschmack, doch nicht ganz glücklich componirt; der Tem-®'®bt 801 °' Jern Theil, mit den Statuetten auf Sphinxen und Harpyjen(l^g eine n unklaren Contour. Sodann das Stuhlwerk des Chores(ty e j 1® Geschnitzten und Durchbrochenen wie in den Intarsien, e °hen Stadtansichten und Schrankbilder, unten Arabesken ent-' v °n. gleichmässiger Schönheit und Gediegenheit ohne Raffine-d Cr au °h der Chorpult in echter Form erhalten. Ferner das Getäfeldelab? 611 ^ 7fln d 1 Q c l er Saeristei, später, reicher, ja z. B. in den can-di(, s Cr ühnlichen Wandsäulelien schon ziemlich überladen. — Neben- Arbeiten des Giovanni befinden sich andere Stücke, nämlich

11 glaubt, auch der Thurm der Kirche sei nach Giovanni’s Entwurf gebaut.