Buch 
Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
Entstehung
Seite
283
JPEG-Download
 

Loggien des Vaticans.

283

%en

a >if gliii nti ' len Stucco selber kennen. Sic verarbeitete diese Elementee >üe g. lZent ^ geniale Weise, so dass ihre Werke neben den antiken

' Dig Z v Se ^ )S ^ n ^§ e Gültigkeit behalten.

^ ei 'zierung der Loggien im zweiten Stockwerk des Cortile a1 ieb endei ama s° im Vatican geschah im Auftrag des vor Allem pracht-g , ei ' ^ e ° X. Rafaels Verdienst hleibt es, dass die Loggien^'hdei] 100 ^ 0 llI1C ^ e * wa bloss die prachtvollste Halle der Welt

® er ist es der Mühe werth, dass sich das Auge nach?ll<i *She ailS *' ! ' en S e ; um sich Alles, was noch irgend kenntlich ist, an-M]] e -^icht die Unbill der Witterung, sondern der elendeste Muth-*®tig e * ^ er den grössten Schaden angerichtet; es hat eiserner Werk-end ^urft, um den Stucco des Giovanni da Udine von Wändene °lorj ^ ern abzulösen. Die grossen Kupferstiche, welche nochHät zl bis ' ve; len im Handel Vorkommen, gewähren zwar eine sehrAushülfe, allein sie gehen die Detailzeichnung und dieY ® ^ es Ganzen doch nur ungenügend wieder,hitjg d 0tl den Gemälden wird unten die Bede sein. Für die Ausfiih-Ol 0v S -Gßcorativen bediente sich Rafael hauptsächlich des genannten'iq c ^ a Udine , eines Malers der venezianischen Schule. Wie

^^Iben vorgezeichnet, wie viel seinem eigenen Ermessen über-'' " r ^ e ist gänzlich unbekannt; Rafael war damals mit Auf-^ a HZen^ )er ' a ^ en lmt ^ g^icbwohl muss nicht bloss die Anordnung des^ rr tih * Son ^ ern auch die Zeichnung sehr vieler Einzelheiten von ihmf n Eine genaue Rechenschaft über seinen Antlieil wird aller-llotivg 1110 ZU & e b en sein ] ). Man sieht die Tausende einzelner Figuren-^toff ^ Ur ch, die alle von Einem Geiste durchdrungen und im rechten^ er rechten Stelle angebracht sind, und fragt sich immer vonSe ' a <!n ^ ve ^ ler Xrt die geistige Verbindung zwischen Rafael undat)d^'üsarbeitern gewesen sein möchte. Vergehens wird man sichtij e ] arn Kunstschulen nach etwas Ähnlichem umselien. Damit konnte^ e ^ lan sein , dass der Meister seine Leute auf die antikenVi el e abnli cher Art, zumal auf die Titusthennen verwies, denn soeill ^elne Figuren und Gruppen ? so viel decoratives Detail von

^ ^<*ut y

l a vas ari hatte er freilich Alles selber vorgezeichnet; unter den Exccu-en wäre Perin del Yaga der beste gewesen.