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Hochrenaissance.
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■weges .trockenen und dürftigen, wohl aber einfachen Ausdruck z url ^. ( tgeführt und die decorative Pracht dem Innern Vorbehalten; » uC ''.
waltet sie nicht immer und wir werden gerade einige der ausg 1
netsten Innenbauten so einfach finden als die Aussenseiten.
Sodann lässt sich ein gewisser Fortschritt in das Organisch®verkennen. Die Gliederungen (Pilaster, Simse u. dgl.) hatten ^wesentlich die Function des Einrahmens versehen; ja diesance hatte ganze Flächen und ßnutheile mit vierseitigen l' a ^protilen umzogen (Dom von Como etc.), in der Absicht, den ^ ^
zu beleben. Jetzt erhalten jene Glieder von Neuem ihren eige®^ >
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wenn auch ebenfalls nur conventioneilen Werth; man sucht sielieher als Stütze etc. zu charakterisiren und holt von Neuem Bek .
bei den Trümmern des Alterthums.
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nachgezeichnet, jetzt erst mass man genau ihre Verhältnisse und ■ ^sie als Ganzes kennen. Sie als Ganzes zu reproduciren, lag ®'®Geist und nicht in den Aufgaben der Zeit, man baute keine rön' 13 ^,Tempel und Thermen, — aber dazu fühlte man sieh mächtig e ^mit Hülfe der Alten einen eben so imposanten Eindruck her'bringen wie sie. Die Muster waren dieselben, die schon d*® >Jahrhundert beschäftigt hatten: für freie Säulenhallen die Tempel ^für Wand- und Pfeilcrbekleidungen die Ilalbsäulensysteme der ^ter, die Triumphbogen, die Pilaster des Pantheons, dieder Thermen u. s. w., wobei im Einklang mit der beginnenden ’ v ,.e
archäologie die Epochen der Bliithe und des Verfalls schon
lieh mehr unterschieden wurden als früher. Man latinisirte no^ 1 y
mal die Bauformen, wie damals viele Giteratoren es mit der Sp ( ^versuchten, um in dem antiken Gewände die Gedanken des *hd' r
derts auszusprechen.
Der bedeutendste dieser Gedanken war hier im Grunde d‘ e JVertheilung der baulichen Massen: jetzt erst entwickelt sich die lbei Brunellesco verfrüht ausgebildete) Kunst der Verhältni
der echten antiken Formen muss sich diesem Hauptgedanke 11 v
dienstbar unterordnen *).
O Auf den ersten Anschein möchte man glauben, dass die Anwendung ~tiken Säulenordnungen zu bestimmten Verhältnissen genöthigt habe*
Grossen. Jener neuerwachte Sinn für die organische
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