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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Der jüngere San Gallo .

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An jo ^ . ( ' n ® r amante, Giulio und Peruzzi erscheint der jüngereleicht . 10 San Gallo (f 1546) als ein sehr ungleiches und viel-öiijjgj nil erlich nie ganz selbständiges Talent. Dagegen wurde ihm^°^ le Stellung in reichem Masse zu Theil. Seine ArbeitenUnmer von der goldenen Zeit, weil sie wenig Falsches unde °kig 0 j nes haben; allein sie sind meist etwas nüchtern. — Die acht-< Vch ll- che S. Maria di Loreto (auf Piazza Trajana) ist innen ade SG . ne ^e Stucchirung, aussen durch die abgeschmackte Lauterna^ha' ° VaiU1 * del Duca entstellt, war aber von jeher keine der edlerndie n! ^ Sailoe kirehen. — Das Innere von S. Spirito einfach und tüchtig; b8, S e kgene Porta schon sehr empfindungslos. — Das Innere von c^hrap 1 ^ Monserrato ist nach allen (auch ganz neuerlichen) Ke- dft„ f ^ nen kaum mehr sein Eigenthum; der ehemals schöne kleine8 r iff eil ln ^ er (den der Verfasser zum letztenmal in vollem Umbau be-Ghm . «0 War es vielleicht nie. — Dagegen ist Pal. Sacchetti (Via e, Uns treitig von ihm und sogar zu seiner eigenen Wohnung er-SeVi iberdieSS wohl erhalten; von allen Gebäuden jener Zeit vielleichttVeuj ® C) ^ as hei g rossen Dimensionen und einem gewissen Luxus amUe$ e ® Sten Eigentümliches hat. — Was wäre vollends aus Pal. Far- f^ c hii]f e ' V ° rden ’ wenn uicht Michelangelo später den Bau auf seineOe},.. ri1 genommen hätte? Der colossale Massstab allein hätte dasBtc t ll< ^ e uicht gerettet. Die kleinen, eng an einander gerückten Fen-hü^^hen z u den enormen Mauermassen im allersclilochtesten Ver-il° c)l lSs > und ihre prätentiöse Bekleidung mit Säulen lässt diess nurha^^Pfindliclier bemerken. Alle Hallen und ' Iroppen des Innern8 bhsb' °*Was Schweres und Gedrücktes, und eine abscheuliche Ge-be^ Jl ^ lln g- Kur die schöne dreischiffige Eingangshalle mit dem herr-Alis Cassc ttirten Tonnengewölbe in der Mitte macht eine auffallendei der Hof aber ist von Michelangelo (auch das untere Stock-gr 0ga ’ So 'Gel davon nicht einwärts schaut), der bekanntlich auch das^''uuzgesimse des Palastes angab. — An der Sala regia des gbloss die allgemeine Anordnung von San Gallo; die bedeu-UHjj C ^ kkung beruht aber wesentlich auf den Stuccaturen (S. 290 f)d<!n Wandgemälden (als Ganzes, denn im Einzelnen sind siez ” rühmen). Mit der anstossenden Capella Paolina verhält es