320
gjltä-
Die paduanische Sitte zwang ihn, noch drei andere Kuppeln >' ^links und hinten beizufügen, die er zwar etwas kleiner und " re ^schlank als die mittlere bildete; gleichwohl sind sieWege, decken sich, schneiden sich unschön und tragen zur ^
des Innern sehr wenig bei. Immerhin sind die Thorheiten d® 1 'meister des Santo nach Kräften vermieden. Eine auffallend
zef"
inf
(T
rohe Bildung und dunkle Färbung der Pilastercapitäle, auchsimse macht es nöthig, das Auge etwas an dieses Innere zu ge "’ 0welches nicht nur an Grösse, sondern auch an Wolilräumigk® 1 *der ersten der goldenen Zeit ist. .jfe
Aussen ist die Fassade noch nicht inerustirt. Die Seitcn sC shaben lauter einzelne Flachgiebel , den grossen Tonnengewölbe 11Innern entsprechend. ^
Seit der Mitte des Jahrhunderts wurde dann von Andrea d c i){aValle und Agostino Righetto der jetzige D om zu Padua erDass ein Entwurf von Michelangelo zu Grunde liege, ist kaum S ls '|. e |lieh, da die Verwandtschaft mit den nahen oberitalischen Baute® jgrösser ist, als diejenige mit den seinigen; wohl aber mag W * 11der Behandlung der kuppeltragenden Tonnengewölbe und ihrer j.räume auf sein Modell von S. Peter hingeblickt haben, welches
einen noch
rird
[iCf”
ganz frischen Ruhm genoss. Das Langhaus wir** - ^durch ein kürzeres Querschiff mit kleinerer Kuppel unterbrochen, 1 jdurch ein grösseres mit einer (modernen) höhern Kuppel undAbschlüssen. Die Seitenschiffe sind lauter kleine Kuppelräum 0anstossenden Capellen. Die Bildung der Pilastercapitäle und G® 5 ^.zeigen die Übelstände derjenigen von S. Giustina in noch höhermDie Wirkung dieses Innern hängt, wie bei so vielen Kirchen,Schliessen und Öffnen der Vorhänge ab. Hat man die Kirche b<® eschlossenen Vorhängen der Kuppelfenster und offenen der (wcith elS Areichenden) Chorfenster gesehen, so glaubt man in ein ganz an . s {,Gebäude zu treten, wenn das Verhältnis^ ein entgegengesetzt® 3 ^Die Bequemlichkeit der Sacristane, welche sich mit den Vorl 1 ® 1 ’"^in der Kuppel nicht gerne abgeben, raubt bisweilen einemjahrelang seine beste Bedeutung. — Die Fassade ebenfalls nackt-