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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Architektur von 1540 bis 1580.

Von der Vigna di Papa Giulio war eben die Rede. 4Virgehen auch die Gebäude am Platz der Stephansritter in Pi s8 j

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uni)edoutenden Palast und die in auffallend unangenehmen V er * 1

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nissen erbaute Kirche, sowie den von Vasari grossentheils erD tfC /b Innenbau des Pal. vecchio in Florenz ; er selber spricht mehr ^nug von den Treppen und besonders von dem grossen Saal ,beide Schmalseiten allerdings perspectivisch treffliche Abschliis sec Die ganze Tüchtigkeit des Meisters zeigt erst das Gebäude der ^zien, nach seinem Entwurf 1500 von ihm selbst begonnen, vo n srigi, Buontalenti u. A. vollendet. Zur richtigen Beurtheilung 1 ^wesentlich zu wissen, dass schon vorhandene Mauern benützt '" ermussten , dass der Verkehr zwischen Piazza del Granducn undArno nicht gehemmt werden durfte und dass dieUffizj, d. h-reaux, die verschiedensten Bestimmungen hatten (Verwaltung,Tribunale, Archive), also kein Motiv zu einer mehr geschlos seI1 ^ (centralen Composition gegeben war. Das Erdgeschoss bildet ein eschönsten Hallen von Italien ; in Harmonie mit allen übrigen F 0l * eI1des Baues gab ihr Vasari ein gerades Gebälk und sparte diefür die hintere Verbindungshalle, wo sie denn auch ihre imp°Wirkung thun. Beim Organismus der obern Stockwerke ist zU ^wägen, dass es sich nicht um einen fürstlichen Palast, sonderseinen engen, hohen Nutzbau mit sehr bestimmten Zwecken han ^Auch bei der Anlage der Treppen, welche noch ziemlich steil s ^war Vasari nicht frei; doch that er das Mögliche, um auch hi er ^in den Vestibülen schöne Räume zu schaffen. Einzelne Barockf° t,,:lan Thürgiebeln ctc. fallen vielleicht nicht ihm zur Last.

Endlich ein origineller, höchstens an Venezianisches (Seite 3 >d erinnernder Kirchenbau Vasaris: Die Abbadia de Cassinens 1

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Arczzo, aussen roh gelassen, wie leider so viele zumal toscaiü 8 ^Kirchen; innen ein Tonnengewölbe der Länge nach, durchkreuztzwei Querschiffen ebenfalls mit Tonnengewölben ; über den Krou*gen niedrige Kuppeln (deren eine in der Folge von dem bek« 0 * j,Meister der Perspective, dem Jesuiten Pozzo, mit der täusche 8 ^Innensicht einer Hochkuppel ausgemalt worden ist); die vier w egern Nebenräume,welche so entstehen, sind durch Säulenstellu 8 ^gegen das Hauptschiff geöffnet, die in der Mitte einen Bogen trag