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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Nachfolge Palladio s. Scamozzi .

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lls °hen Formen der Palastfronten, Höfe, Kirchenintericurss ich ' VUrden äusserlich gehandhabt, als grossartigste Decoration,4 *>n>u n g ^ 0r bringen liess, und zwar oft in ganz knechtischer Nach-^®istp- ef >timmtcr Bauten: umsonst lehrten die Urbilder, dass

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einzelne Aufgabe anders und immer neu zu lösen ge-

^hrt e ^ n ° c ^ überwog der Vortheil. Unläugbar blieb man auf dieser11 ^ Va hren und ewigen Gesetzen der Architektur näher als^taiig ^ detn Baroekstyl folgte. Bei der grossen Einfachheit des^ r kün 111 c ^ ese ni System erhielt sich auch eher der Sinn für die'^' e his^i ^ 6r Verhältnisse, welche nun einmal die Seele der modern-' v *ed ep ^ en Baukunst sind. Jeden Augenblick kann sich dieser StylBhig j^ 1 ' e °hten wenigstens römischen, wenn nicht griechischen Bilj rn > es ist, so zu sagen, noch nicht viel an ihm verdorben.Se hr " en n sich J

tVuge und Sinn darüber Rechenschaft geben, wie

° n das Einfach-Grossräumige in wenigstens nicht unedelnau ^ d ' e Stimmung wirkt, wie sehr das Gefühlim Südenv °Uk o aV ° n bedingt ist , so lernt man diese Nachfolge Palladios° nimen se Büt z en. Ihr verdankt das moderne Oberitalien ,° s , ^ Mailand , jene Bauphysiognomie, die man kalt undherz-i* 1 ' 1 0 Hernals kleinlich schelten kann. Sie hat das Bedürfniss nach^te t, 8Sen l,nd Monumentalen wach gehalten und damit für jede* 6i H ^ ntvv i°klung in der Baukunst einen günstigen Boden vorbe-^iile Ul grosser Gedanke trifft wenigstens in jenen Gegenden auf

Baugesinnung.

lc enza selbst war und blieb Palladiodas Palladium, wie

8ei üen Briefen sagt, und wie man aus Göthes italienischerv 1 deu Biclier ersieht. Schon ein (nicht sehr dankbarer ) vi-jjj , er Zeitgenosse, Vincenzo Scamozzi (15521616), zeigty e ' n em bedeutendsten Gebäude, Pal. Trissino am Corso, wesent- a1 Ballatlio abhängig. (Von ihm auch Pal. Trento unweit vom6 °tV; e Venedig der schon genannte Ausbau der Procurazien, b

^' ornaro am Canal grande, dann mehrere Villen u. s. w. c^ ur oh sein grosses WerkArchitettura universale be-^ d «rch seine eigenen Bauten). Aber noch viel später galtln ^ e r Ileimath als Vorbild. Theils nach vorhandenen Zeich-