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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Der Barockstyl.

nungen von ihm, theils wie gesagt mit Nachahmung seiner ^ ßwurden eine ganze Anzalil von Villen und Palästen errichtet) *' ( jjtfranzösische Invasion den Wohlstand der venezianischen Lands* 11a erschütterte. Dahin gehört Pal. Cordollina, jetzige Scuola element® r ° ^mit schöner Doppelordnung an der Fassade und im Hof, uni 1 1

bCalderari erbaut; Pal. Losco am Corso, mit nur zu zahmeram Erdgeschoss u. A. m.

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c In Verona sind die Dogana (1753, von Pompei) und da 3 ^dlapidario (1745', von demselben) sehr unmittelbare Zeugnisse d cfgeisterung für den palladian. Hallenbau mit geraden Gebälk eI1 j 9 te echt antiken Intervallen; S. Sebastiano (von unbekanntem Urhe ^ein relativ classiselies Gebäude aus der Zeit, da sonst über®f Barockstyl herrschte. — In Brescia der Hof des Pal. Martinen® 0

Wir hören mit den 1580er Jahren auf, die Künstler einr°^ e (iicharakterisiren. Statt dessen mag hier ein Gesammtbild des 3 ®^ jjpaufgekommenen Barockstyls folgen, so gut wir es zu g eStande sind. 9 t*l'

Man wird fragen: wie es nur einem Freunde reiner Kunst®tungen zuzumuthen sei, sich in diese ausgearteten Formen z 11 ' ^ )e n*ken, über welche die neuere Welt schon längst den Stab get>r°

Und woher man nur bei der grossen Menge des Guten inund Stimmung nehmen solle, um auch an diesen späten Ste 111einige mögliche Vorzüge zu entdecken? Hierauf ist zu ^, e jjUwie folgt. Wer Italien nur durchfliegt, hat vollkommen recht» sic jer sich auf das Allerbeste beschränkt. Für diejenigen, vrelc 1

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einige Zeit gönnen, ist es bald kein Geheimniss mehr, dassnuss hier bei weitem nicht bloss in dem Anschauen vollk° jeA

Fornren, sondern grüsserntheils in einem Mitleben der

Culturgeschichte besteht, welches die schönem Zeiten vorzien > ^

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keine Epoche ganz ausschliesst. Nun ist es nicht unsere

Schuld»

grosi

der Barockstyl ganz unverhältnissmässig vorherrscht und in 1den äussern Eindruck wesentlich bedingt, dass Rom, Neapel )