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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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379
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Neuere Gestalt des Langhauses. 37g

11 ®>nem g,..^ Zle ^ des Barockstyls ist: möglichst grosse Haupträume* Ss ance ] afl UC 6 zu schaffen. Dieselben Mittel, mit welchen die Re-d Leihen 5° na ^ fiS '£ breite Hauptschiffe, geräumige Nebenschiffe»^"'andt 1 6 er Capellen zu Stande gebracht, werden jetzt darauf... d6m Hauptschiff

und Querschiff die möglichste Breite und611,12 Wegp-T* 1 die Nebenschiffe werden entweder stark reducirt oderCrös Se aSSen 5 die Capellen erhalten eine oft bedeutende HöheS0,1( Wn a ^ er wenig Tiefe. (Natürlich mit Ausnahme der zu be-zwecken eigens angebauten.) Man sieht, dass es sich

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^®h, 0 i Scheinerweiterung handelt; das Auge soll die 1

Zl1 lern...,, C 0ri Sie blosse Nischen geworden sind, für Durcheil

er, huthl' Hle ^^ osse fischen geworden sind, für DurchgängeD er jj r IC ^ len Seitenräumen ansehen.

6,11 Haunt 6 ^ 8,11 zo § den Hochbau nach sich. Man findet fortan überefs t 8 etzt 1 ^ es se fast regelmässig eine hohe Attica, und über dieser^Un + ttS ^ddncngewölbe an.

j. Wabfg^ auc ^ jene Vervielfachung der Gliederungen (S. 368) inle 8t ihr 1 8 nicht. Ausser der perspectivischen Scheinbereicherungd®h oft 88 H ew usstsein zu Grunde, dass der einzelne Pilaster bei^ etlll 8en ^^heuern Entfei'nungen von Pfeiler zu Pfeiler nicht mehrC ° lls tottcf' V ^ rde ' dem Auge, und nur als Scheinstütze, denn

p ern lV ^at er ohnehin keine Bedeutung.)

^ r er giebt sich nun noch ein letzter und entscheidender Grundölan ^ Hasilikenbau. Die Säulen hätten bei den Verhältnissen,^'Her'd^ 1 . Gbte in enormer Grösse errichtet werden müssen. Kein^r ass jetzt auch die Halbsäulen, welche noch Palladio so gerneSe tzt st c ^ dun S der Pfeiler verwandte, im Ganzen selten werden. Esder Hebrauch fest, die Säulen überhaupt nur noch zur Ein-Sloi (; ) 1Sa ^ er Wandaltäre anzuwenden, in welcher Function sie danna'ögl; , das bewegliche Element des Erdgeschosses ausmachen. Ihrtei ohte,j 8 Mächtiger Stoff (bunter Marmor und, wo die Mittel nichtdoch ® tuc kmarmor) löst sie von der Architektur des Ganzen ab,aicht 1 , 611 Sle v °r der Zeit Berninis die Linien des Gebäudes nochVillen j^ e Noth stören; ja der Hauptaltar richtet sich bisweilen mit. reis äulen nach der Hauptpilasterordnung der Kirche, undle Altäre der Capellen nach der Pilasterordnung der letztem