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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Der Barockstyl.

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ausgedehnte) Ganze gebracht. — In kleinern Kirchen findet —haupt die originellsten Ideen, freilich oft im allerbarocksten A uS ^jfÜbrigens wünschte man auch in dem gewöhnlichem TyP 11 ^’ ^er seit dem Gesii in Rom sich festgestellt hatte, immer neu ^So suchte der Barockstyl z. B. für das Aufstützen der je»®^die vier Hauptpfeiler oder Mauermassen unablässig nach e ‘ ne ? ^tern und elegantem Ausdruck als ihn etwa S. Peter darbot. 9 n $den vor den Pfeiler nach beiden Seiten hin Säulen mit v°rg e ^ it<Gebälk — doch nur als Scheinträger — aufgestellt, u. s. W- ^ c jU)

»geistvollsten Lösungen des Problems bietet der Dom von B 1wo in den Pfeiler zwei Winkel hineintreten, vor welchen fre^^fdSäulen angebracht sind; keine Kuppel scheint leichter und sl

zu schweben als diese. . itä'

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Die Beleuchtung der Kirchen ist, rein vom baulichen t*punkt aus, fast durchweg eine glückliche: bedeutendes KDpP er(wenn die Vorhänge nicht geschlossen sind!), Fenster i® * mH'gewölbe des Hauptschiffes, grosse und hoch angebrachtefenster in den Querschiffen, kleinere in den Capellen; a * s0 pfOberlicht, gesteigert je nach der Bedeutung der betreffend 1311

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Aber die Altargemälde kommen dabei erstaunlich SLweg; von denjenigen in den Seitencapellen ist kein einziges 8 jt#erträglich beleuchtet. — Wo Seitenschiffe angebracht sind)sie womöglich eigene Kuppelchen, welche ihnen durch Cyli Q d ctund Lanteminen wenigstens so viel Licht zuführen, dass d lCstossende Seitencapelle nicht ganz dunkel bleibt.

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Dieses ganze Formensystem offenbart sich am Vollständig 3 * 6 ^,.))'von der günstigsten Seite in solchen Kirchen, welche entweder ,los oder doch nur mässig decorirt sind. Wie in der nach 8 ,

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gehenden Epoche S. Maria di Carignano in Genua , so1 dieser der oftgenannte Dom von Brescia — hell steinfarbig v0>1 yofbis zu den einfachen Cassetten der Kuppelschale hinauf — ^ et> „ s°zug der Schönheit vor mehrern Kirchen, die in der Anlage 6 ^0)e trefflich, dabei aber überladen sind. Der Dom von Spoleto ( UI0 ^, 0 pverdankt seine Wirkung sogar einzig der Farblosigkeit. Einze* 116