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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Der Barockstyl.

schon an den Fassaden, nur gemässigter, Vorkommen.. Nochsd 1 ^mer geberdet sich der isolirte Altar, welcher, von der RücksicW^die Wand entbunden, eine wahre Quintessenz aller iibelverstan .Freiheit enthält. Ohne Oberbau wird er ein ganz formloses Va in Gestalt eines grossen Kreissegmentes (Hochaltar von S- Chi» 1 ' 9 ^

Neapel ); mit einem Oberbau oder Tabernakel, als sog. Alt» r °

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romana, bietet er vollends die abschreckendsten Formen dar.ninis Frechheit stellte mit dem ehernen Tabernakel von S- ^die Theorie auf: der Altar sei eine Architektur, deren säm®Einzelformen in Bewegung geratlien. Seine gewundenen und g°»ten Säulen'), sein geschwungener Baldachin mit den vier G®Schnecken haben grösseres Unheil gestiftet, als die Fassaden l°

minis, welche um Jahrzehnde später, ja vielleicht nur Weiterbil3 u9g (nSdes hier zuerst ausgesprochenen Princips sind. Ausserhalb

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Pozzo, welcher in der ganzen Altarbaukunst sein Ausserstes S .

stet hat. Vier Säulen erschienen ihm viel zu mager; man m uSä ^ e ,

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wird der Altäre alla romana meist als Prachtgehäuse für eineoder Gruppe behandelt. Und hier begegnen wir noch einmal

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bder Jesuitenkirche zu Venedig sehen, wie er zehn Säulen ®*schwungenen Gebälkstücken zu einer Art von Tempel verband; ^c schrecklicher aber ist sein Hochaltar a' Scalzi ebenda. Unterd Wandaltären ist der des heil. Ignatius im linken Querschiff desin Rom berühmt durch ungemeine Pracht des Stoffes und Voll 3 ^digkeit des Schmuckes (Nebengruppen, eherne Communionbank eAndere in S. Ignazio u. e. w.

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Die Klöster der mächtigem Orden nehmen in dieser Z® tCharakter einfacher Pracht, vor Allem der Grossräumigkeit an. ^den Jesuiten verstanden sich hierauf besonders die Philippiner 1 ^

dell oratorio); an grossartigen Benedietinerabteien dieser Zeitdagegen Deutschland beträchtlich reicher sein als Italien .

D Die gewundenen Säulen des frühmittelalterlichen Altarraumes,* jetzt in der Capella del Sagramento, entschuldigen ihn nicht.Fresco: die Schenkung Constantins.

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