420
di« 5 '
i $
Was sonst von Zeusköpfen vorkömmt, steht tief unte L ye ^a Werke. So z. B. selbst der schöne im Museum von Neapel (“ je'Tiberius ), wo sich auch (Halle des Jupiter) die kolossale, ctvv ^ $corationsmässig behandelte Halbfigur des Zeus aus dem Te 01 ? , gCumii befindet. (Die Nase schlecht restaurirt; Haar und •» ^I, waltig und meist alt.) Noch ein schöner Kopf in der ViU® jjjfi'c (Vorhalle des Kaffehauses); ein anderer, sehr eolossaler. in ^ cl * ß>'dzien zu Florenz (Halle der Niobe ); ein tüchtiger römischer in dlerie von Parma.
Von den Brüdern des Zeus gleicht ihm am meisten HadeS yPluto, der Herr der Unterwelt, in seiner spätem (doch im Tnef j;,is)griechischen) Personification als Serapis, mit dem Scheffel O 110 „f)c auf dem Haupt *). Eine schöne Büste (in der Sala rotonda des 4lässt uns das Zeusideal, aber mit einem düstern Zuge derkennen. Unter den dichten Locken treten die sanft blickenden'
. , p\V l D
tief einwärts. Kein Entsetzen, nur ein leiser Schatten der ^Nacht sollte über den Beschauer kommen. Überdiess war ,j a ^in seiner spätem Bedeutung auch ein Genesungsgott und vertrat ^die Stelle des Asklepios. (Eine geringere Büste, von Basalt, ^fmer der Büsten; ungleich besser diejenige der Villa Albaiii ^g Kaffehause.) (Eine fleissige, kleine Bronze in den Uffizien,k mer d. Br., Eckschrank rechts.) Noch ein schöner, sanfttraurig erin der Galerie zu Parma .
^ 6 '
Mit Serapis wurde in späterer Zeit, wie gesagt, der Heilg otklepios identificirt, der auf diese Weise zu ganz Zeus-& ^ t tri'Bildung gelangte — abgesehen natürlich von seinem besonder» ^but, dem Schlangenstab, auf den er sich mit der einen Schulte 1 ,i — Die Statuen sind meist von geringer Arbeit; so die scfivvar 2 ^^ ßmorne im grossen Saal des eapitolinisclien Museums.
kbeste von allen im Museum von Neapel , zweiter Gang. D er--
# t) äls eigentlicher Pluto: z. B. in einer rollen Statue der Villa Bor»* 163zimmer).