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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Antike Sculptur. Satyrn. Marsyas .

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die von der aufgestützten linken Schulter nach dem rechte 11 sl# i

a geht, sehr energisch ausgesprochen. — Womit ein guter,

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inzwischen Schläuche _ _ rl _ v _ ,

b Ein solcher im runden Saal der Villa Albani. Als Träg 1 ^^c Wasserbeckens ihrer

überarbeiteter Satyr iin Vatican (Galeria delle Statue) 211chen ist. ' ^

Arme, alte, veratossene Satyrn mit mürrischem Ausdru „i# 1halten und schleppen. (Meist Brunne 11

drei dieser Art, im obern Gang des ^dAuch ein jugendlicher, brutal-fröhlicher Schlauchträger kom B ^r e rl>'Endlich überwältigt der Schlaf den trunkenen Satyr-das dem berühmten „barberinischen Faun“ in der Münchner ^thek gleich käme, besitzt Italien in dieser Gattung nicht. P et Vdes Museums von Neapel (grosse Bronzen) ist hei seinc 11 ^ (fRestaurationen und der etwas conventionellen Behandlung . «irf

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sprünglichen nur durch das Motiv interessant. Er schläft sitz V (einem Felsstück, den rechten Arm über das Haupt gelegt, denhängen lassend, als wäre ihm eben das Trinkgefäss entglitte 0 ’^;^'Ein bestimmter Satyr, Marsyas , hat durch sein bekannt 63sal der antiken Kunst Anlass gegeben zu einem der wenige® ^ ^

körperlicher Qual, welche sie behandelt hat. Vielleicht tr

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dieses unterblieben, wenn nicht gerade der Satyrsleib mit sein*?® g(ei>sehen Musculatur in der Stellung eines an den Armen Aufg ^ e jD *eine besonders interessante Aufgabe dargeboten hätte. Es a . c^V'namhafte Gruppe im Alterthum, welche Apoll, einen oder z ' V ^ n ji^ven und den unglücklichen Satyr dargestellt haben muss; d»' ^ji' 1e die jetzt vorhandenen Marsyasfiguren, u. a. eine in der 4 d*® gjte 11f(im Kaffehaus), zwei in den Uffizien zu Florenz (Anfang de 3 ^5'Ganges) Einzelwiederholungen, die freilich mit ihrer gering 611 jpjn? 3führung keinen Begriff geben von dem grossen Raffinement, ^e 11wir im Urbilde voraussetzen dürfen. — Den bereits Gesch® 1 ^ ^darzustellen war erst die Sache der neuern Kunst, die uiBartholomäus durch das höchstmögliche Leiden Eindruck v öi>g wollte. (Statue des Marco Agrato im Chorumgang de3 D°Mailand.) Bei Michelangelo (im jüngsten Gericht der Sistu 1 ^ ,/fi'der Heilige seine abgezogene Haut zwar auch vor, allem ergleich eine andere am Leibe.