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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Sculptur des XVI. Jahrhunderts.

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s, <!n Ar" ^ rossen Bildhauer des XVI. Jahrh. bei weitem nichtl, 1 ’ "W d a 0r dieser Zeit aufwiegen, wenn sie nicht zu halten Schei-ns S c ],yj S und XV. Jahrh. in der Sculptnr versprach, so

V Uns' l, ' an £ e hiebt bloss an ihnen.

Hieben„ aren Schranken, welche zunächst die kirchliche Sculp-j C i'cttip ] lUld ^ u ’ n ‘ e gestatten, das zu werden, was die griechi-c iyzT inw war, sind schon oben mehrfach angedeutet wor-> ^' rc hli >, 1C ® e b e trat jetzt allerdings eine profane und eine nur° a ^ e 8 01 'ische Sculptur, allein dieser fehlte die innere Notli-H St ^if ’ ' Si ° " ar 1,n d blieb ein ästhetisches Belieben der Gebildeten-° lo gis C ]’ n ‘ cllt eine nothwendige Äusserung eines allverhreiteten my-*i e .^afü,, 01 ' B “"'«sstseins.

j 15 gnw Ut d ^ e Sculptur im XVI. Jahrh. eine freiere Kunst als^ ^ e rh a ]( S<in ' Va r. Nehmen wir z. B. die Grabmäler als MassstabC *i die ^ en ® der beiden Künste an , so herrscht in der gothisclien

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ektur völlig vor; das Bildwerk scheint um des Bauge-

^ \vi|j vuiii”' vor; uas Äiuuwexü. scuuiul um u.t-o

®c^ dev da zu se b’- Zur Zeit der frühem Renaissance ist esj 4ls 'p rc bitektur schon eher nur die Dccoration, welche als Ni-H ‘birn ^.^ lUm pbbogen die Sculpturen cinfasst; Wohl ist sie um der1)- C ^ ° n v °rlianden und dennoch gehört die Gesammtwirkung^Or bijjj dem decorativen, nicht dem plastischen Gebiet an.^(S mjj , Pr immer noch mehr oder weniger bindende 55usammcn-^ ’ di c r Ärchitektur nimmt jetzt einen ganz andern Charakteri*t ni^', 011 Künste brauchen einander fortwährend, allein die Sculp-

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^ ® e br das Kind vom Hause, sondern sie scheint bei der

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Zl 'r Miethe zu wohnen; man überlässt ihr Nischen und

''den • dam ü‘ ma g sie anfangen, was sie will, wenn sic nur die^b'de a,, ® l Hend stört. Wo sie kann, richtet sie sogar das

11 ihren Bedingungen ein. Ganze bisher mehr avehitek-