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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Sculptur des XVI. Jahrhunderts. Venedig -

aber fleissig, naiv und vom zartesten Gemüthsausdruck s ' ebtaus, als hätte Sansovin es noch von Rom her mitgebracM’

das

Wen Sansovino von der altern venezian. Schulekeit antraf, wissen wir nicht; es scheint eher, dass seine ^ a ii'mit dem Auslöschen jener zusammenhing. Es mögen u« 1 ^ Jiftl

andere Schüler des altern Andrea Sansovino in Venedig “ K

der Verkünd*?*

avon einem solchen sind wohl die drei Reliefs

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betung der Hirten und Anbetung der Könige in der gt

eckigen Capelle bei S. Micchele. Bei einer nicht beS °” p" 1schickten Anordnung (sodass man z. B. nicht an Tribolo densind sie vielleicht das Holdeste und Süsseste, was Venedig 10 „k fdarbietet, von einem Reiz der Formen und einem Seelen»« 3 ^Zügen und Geberden, der Entzücken erregt. — Gewiss e^ 11

auch Guglielmo Bergamasco noch in Thätigkeit, der « jj c li e ^°diese Capelle baute. Sollte er etwa der Urheber der d ret $ l> 1

hsein? die einzige bekannte Statue von ihm, eine heil. Mag«dem Altar der ersten Capelle rechts vom Chor in S. Giovanni » ^rwürde mit ihrer reichen und süssen Schönheit, selbst mit ^schigen und doch nicht unplastischen Gewände zu diese« s ci« Cwohl passen. (Die übrigen Seulpturen des betreffenden Vzum Theil gute Schularbeit der Lombardi.) .. ._ e p i"

Jedenfalls gewann Jacopo S. einen Einfluss, der alleSchatten stellte und fast ausschliesslich um ihn eine Schul 6 ^icBei einem Bau von so grossem plastischem Reicht«^

melte.

cdie Biblioteca ergab sich, scheint es

die Sache von sei

•löst;

drücklieh werden Tommaso Lombardo (vielleicht ein Ver^^der altern Lombardi), Girolamo Lombardo , Danese C a ^ Jetund Alessandro Vittoria als ausführende Schüler gena« nglaube diejenigen Seulpturen, welche noch unter unmittcl ba « ersicht und Theilnahme des Meisters zu Stande kamen, A nhauptsächlich an der Schmalseite gegen die Riva und etwaersten Drittel der Seite gegen die Piazzetta. Hier haben di® fiein den Bogen, die Flussgötter in den Füllungen desGöttinnen in denjenigen des obern Geschosses die schönste «« ^tigste Bildung. (Bei den Flussgöttern ist anzuerkennen, da® 3