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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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670
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g'j'Q Sculptur des XVI. Jahrhunderts. Michelaug®

David ungemein an Schönheit und Loben, allerding 3des Kopfes, der in einer ganz andern Stimmung hinzugea j, e it 1,1 ^Wenn in dieser Statue noch eine gewisse Modellbe 9 pjt (t ^

zu verkennen ist, so finden wir Michelangelo einige Ja ; ,^ ev^ 0 ^-der Höhe seines künstlerischen Könnens in dem nach

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nen, in der nächstfolgenden Zeit stückweise ausgefüm ditigf® ya mal Papst Julius II für die Peterskirche. Die sehr fctßginalzcichnung, die von dem Werke doch vielleicht nie ^tiv angenommene Project wiedergiebt, ist in der florentim 3lung der Handzeichnungen auf bewahrt. Ein hoher Bau r® ^jje v 'Viereck sollte an seinen Wänden nackte gefesselte Gesta ^ ffo i ^Julius wiedererworbenen Provinzen und die durch SC1 ^ je®Knechtschaft gedachten Künste) und auf seinen Vorsprd®® 0 nd efalls die sitzenden Statuen des Moses und Paulus enthaB® ’^jie, ^Zuthaten nicht zu gedenken. Die Symbolik war eine ' V1eine zweideutige; wer hätte z. B. Moses und Paulus fd®de3 thätigen und des beschaulichen Gebens genommen Ö jll * {(waren sie so gemeint. Aber als plastisch-arehitektonis 9

gedacht wäre das Grabmal doch immer eines der erstenWelt geworden. .

Erst dreissig Jahre später, unter Paul III kam dasje® ^bmal zu Stande, welches jetzt in S. Pietro in Vincol 1 ^ist kein Freibau, sondern nur noch ein barocker Wandbatt gpt'' 11worden; die obern Figuren sind von den Schülern nach dm®des Meisters hinzugearbeitet und zwar nicht glücklich; in s gc^Papst, der sich zwischen zwei Pfeilern strecken muss so g®*' ^ J**ist auch die Anordnung unverzeihlich. Unten aber stehenursprüngliche Project in der frühem Zeit eigenhändig S e8 ^ gyl®'Statuen des Moses, nebst Rahel und Lea, letztere wiederum * i"hole des beschaulichen und des thätigen Lebens, nach einerder Theologie des Mittelalters vorkommenden, an sieh absurde® ,(ij5— Moses scheint in dem Moment dargestellt, da er die se i(> efdes goldenen Kalbes erblickt und aufspringen will. Es le' 5 * 1 #I1 s' 8Gestalt die Vorbereitung zu einer gewaltigen Bewegung, ' vlß yßtf^von der physischen Macht, mit der er ausgestattet ist, nur md yerwarten mag. Seine Arme und Hände sind von einer insofern