(j72 Sculptur des XVI. Jahrhunderts. Michelang 6 *
Minerva zu Rom (um 1527). Es ist eines seiner lieben ^ jjeWerke: Kreuz und Rohr sind zu der nackten Gestalt uawegung edel und geschickt geordnet, der Oberleib eines 11
Motive der neuern Kunst; der sanfte Ausdruck und d' eKopfes mag so wenig dem Höchsten genügen als irgend CIund doch wird man diesen milden Blick des „Siegers db er ^auf die Gemeinde der Gläubigen schön und tief gefühlt nen , t
a Ebenfalls wohl aus dieser Zeit: die nur aus dem Rohen g e
Tjing“ 0
in diesem Zustand sehr viel versprechende Statue eines •>
den Uffizien (zweiter Gang), wahrscheinlich Apoll , der nut ^ et . '
über die Schulter greift, um einen Pfeil aus dem Köcher 211 .^gel 0
Dessgleichen, wenigstens aus der ersten Hälfte vonb Leben: das runde Relief in den Uffizien (Gang der tose-
gcu'f^.
der
&
Madonna mit dem auf ihr Buch lehnenden Kinde,Johannes; wundervoll in diesen Raum componirt und, B0 ' vebeit vollendet ist, edel und leicht belebt.
jjj
Die Arbeiten des vorgerückten Alters möchten etwa pe (
ctodten Adonis der Uffizien (zweiter Gang) zu beginnen se ^Künstler hat Alles getlian, um die Statne plastisch interess» 0 *chen; der Körper beginnt auf der rechten Seite liegend un ^ d ftsich nachher mehr nach links; unter den gekreuzten Füssen 1®° je>'Eber, dessen Zahn dem Jüngling die (sehr grelle) Schenkel"" 11 ^ <)e (gebracht hat. Aber der Kopf gehört zu den manierirtestenLeib ist von keiner schönen Bildung.
Um das Jahr 1529 soll dann die Arbeit an den Statuend berühmten mediceischen Capelle (oder SagrestiaS. Lorenzo ihren Anfang genommen haben. Selten hat ein J)i e
freier über Ort und Aufstellung verfügen können (vgl. S. cDenkmäler wirken desshalb in diesem Raum ganz vorzüglich > ypfwenn man sie nur als Ergänzung und Resultat der Arcbite *■trachtet. Um die Figuren gross erscheinen zu lassen, hat d er e ;pg e 'sie in eine aus kleinen Gliedern gebildete bauliche Decoratioürahmt, deren Detail freilich nicht zu rühmen ist. Die Aufg®h e j^ii'enthielt eine starke Aufforderung zu allgemeinen Allegorien;