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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Die mediceischen Grabmäler.

% Die mediceischen Grabmäler. (573

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»t ° S8 Wn llle ® r äber zweier ziemlich nichtswürdigen mediceischen

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Welche Michelangelo am allerwenigsten sich begei-j ie - ep ^ntor den Nischen mit den sitzenden Statuen derselben^ arco P Ila S e an nnd au f deren rund abschüssigen DeckelJ( Figuren des Tages und der Nacht (bei Giuliano

^ lc i, jj 6r llrs )> der Morgen- und der Abenddämmerung (bei Lorenzo'«11 S * e hier V ° n hhrbino). Kein Mensch hat je ergründen können,l)j 6ll > \Ve nn Abgesehen von ihrer künstlerischen Wirkung) bedeutenIle 1,111,1 s ^ e h nicht mit der ganz blassen Allegorie auf das

^j 118 Vjj ^ Gr Zeit zufrieden geben will. Vielleicht hätte Cle-® es teller lieber ein paar trauernde Tugenden am GrabA]| l,Se,| tli c ] i anC * ten Wache halten lassen der Künstler aber suchteAn^ 0r ^en 8 j ^ as "Adlgemeinste und Neutralste auf. Wie dem sei, dieseh^htne t | 1 ^ ni °ht einmal bezeichnend gebildet, was denn auch, mitfp s a °h t x st C Gr -^ a cht, eine reine Unmöglichkeit gewesen wäre. Diei^h: oj, Obigsten« ein nacktes, schlafendes Weib; man darf aber aJj| ' 8l ® hmj 11 - emals ein hlßnsch in dieser Stellung habe schlafen kön-Oo... ihr Geführte, der Tag, lehnen nämlich mit dem rechten

f 6r ^ Gn ^ n ^ en Schenkel. Sie ist die ausgefiihrteste nacktekW, j. ® a lflgur i) Michelangelos ; der 1 1ag, mit unvollendetem^ 11 v ielleicht als sein vorzüglichstes Specimen herculischer

et ün._ en Als Motive aber sind gewiss

Jj -*-»1.0 lTLUUVt cium sind gewiss die beiden Däm-b

^ ^hena-_ 6c ^ er nnd glücklicher, namentlich der Mann sehr schöngewendet; das Weib (die sog. Aurora) ebenfalls mehrwunderbar in den Linien, auchder indess noch immer

,) W Dea dig

Umgeht

%. ein «m . Sarti g als die Nacht,

Ala Sc bönern und lebendigem Kopf,die Skenha ftes behält.

1ib er vier Statuen hat der Meister seine kühnsten Gedan-dlejp IenzR n und Zweck seiner Kunst geoffenbart; er hat frei

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iJVng 6,1 Vcr langte Charakteristik, den Gegenstand und seine Aus-18 5u f tL! S ? affen - Das plastische Princip, das ihn leitete, ist der

H ÜSsn Sac hlichen Beziehungen, nicht gebunden durch irgend eine'g

das

1

s Aussersto durchgeführte Gegensatz der sich entsprechen-

. ^ e füh r - Wc lcher tief unter dem Übrigen steht,h. Ci. rt sein.

'-'rer,

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kann kaum von M. A. aus-

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