704 Barocksculptur. Allegorien.
Bösen. Aus Neigung zum Begreiflichen bildete man
sie
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liehe Weiber, und zwar, wie sieh bei den uo...— ..
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versteht, in Affeet und Bewegung, im Niederstürzen, a jii s ‘ ^
aAuf dem figurenreichen Hochaltar der Salute in Venedig ^ t
de Curt) sieht man neben der Madonna u. a. eine flie ie
tracht“, von einem Engel mit einer Fackel verfolgt, da s ^
alte Weib in bauschig flatterndem Gewand. Nicht umsonst
der alte Giotto (Padua , Fresken der Arena) die Laster m ^gc
Gestalt dargestellt. — Und dann kann überhaupt nur eul
wahrhaft grossartige Allegorien des Bösen schaffen.
Allein auch die ruhigem, einzeln stehenden Allegorie ß e \zunächst der manierirten Bildung alles Idealen. Unter za de ^ i.b spielen heben wir die Statuen im Chor von S. M. Maddal en ^
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in Florenz hervor, weil sie mit besonderm LuxusMontani’s Religion und Unschuld, und Spinazzi’s Reue — ^
der letztere eine von den beliebten verschleierten Figuren ^9 öder oben (S. 690, a) genannten. Während sich aber hier wem»Bedeutung der einzelnen Figuren, wenn auch mit Jdüh®>lässt, tritt in vielen ändern Fällen ein absurder vermeintlich®^^ $dazwischen, der mit weit hergeholten pedantischen Anspi eGeschmack der damaligen Erudition die Allegorien vollend 3 ^ i ltlieh macht und sich damit zu brüsten scheint, dass ebenErste Beste erkenne, wovon die Rede sei. Man suche z- #c acht lächerlich manierirten Statuen klug zu werden, mit we^ cehele Ongaro die kostbare Capelle Vendramin in S. Pietrozu Venedig verziert hat! (Ende d. 1. Querschiffes.) Mit ^tk 611buten wird man die Bezüge des XVII. Jahrh. erst recht nicht ul
und
— Ein anderer
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Missbrauch, der alle Theilnahme für diese ai & ye>Gebilde von vorn herein stört, ist die oben (S. 385 u. f.) gerhg e it e!schwendung derselben für decorative Zwecke, zunW- ^ ulP* 0 'ganz ungehörigen Stärke des Reliefs, welche beinahe der Fr Je
die b eif 0^
eben Statuen, die auf den Gesimsen von Altartabernakeln ^
vollends für jene Fides, Caritas u. s. w., welche nebst P uEngeln auf den gebrochenen Giebelschnecken der Altäre in
gleich kömmt. Denselben Schwindel, welchen man imBogenfüllungstugenden empfindet, fühlt man dann auch für di® ^ 0 jef