72g Malerei des Mittelalters. Mosaike“-
tiken Styles ist. Die Auffassung und Wahl der Gegenstü ^
dings hochwichtig und charakteristisch für das ganze ^ J5 fä ^li'ältniss des Christenthums zur Kunst; einen nicht g ^scb 0 "bieten namentlich die altchristlichen Sarcophage (S. JJ '> göde* 1a nicht denselben Ideenkreis darstellen; auch die figurirteTrinkgläsern (bes. im Museo Cristiano des Vaticans) J® 0 'der ältesten christlichen Ivunstiibung vervollständigen 1
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Eine fast ununterbrochene, documentirte Reihe ' - p 4,
Malereien gewähren jedenfalls erst die Mosaiken der vl ^müssen die Voraussetzungen, unter welchen sie zu bekurz erörtern. . s®'* 5 .[
Die Kunst ist hier auf jede Weise gebundener a ' s ^ s *Nicht bloss ein kirchlicher Luxus, sondern die stärkstemonumentale Wirkung und ewige Dauer nöthigt sie, 111 $
terial zu arbeiten, welches jede Theilnalime des Kü nSAusführung vollkommen ausschliesst und denselben aufdes Cartons und auf die Wahl der farbigen GlaspastenSodann verlangt und gestattet die kirchliche Aufgabe hier ^ ^ e rsoviel als zum kirchlichen Zwecke dient, dieses aber s0 ^ ^posantesten Gestalt ans Licht treten; nur der Gegenstan^^ii^ohne räumliche Umgebung ausser was durchaus zur ' e ,
unentbehrlich ist; ohne den Reiz der sinnlichen Schönheit>
Kirche wirkt mit einem ganz andern Ausdruck auf die ^ ^ i>^ohne Rücksicht auf die künstlerischen Gesetze des Contra ^t ewegungen, Formen und Farben u. s. w., denn die K irC \re^ jganz anderes Gefühl der Harmonie in Bereitschaft als ^® S, g jj e r ^aus schönen formellen Contrasten hervorgeht. Ja der ®*n ßt ’nicht mehr erfinden; er hat nur zu redigiren, was die K irc ^ eit ^erfunden hat. Eine Zeitlang behauptet die Kunst hiebei n®
Rest der vom Alterthum her ererbten Freudigkeit und sch® , h chalb der strengen Beschränkungen noch einzelnes Gross 6bendige. Allein allmälig dankt man ihr es nicht mehr u11sich endlich in die mechanische Wiederholung zurück. ^
Diese Wiederholung eines Auswendiggelernten ist dann Q gii s^gehende Charakter des sog. byzantinischen Styles-
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