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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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738
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Malerei des Mittelalters. Byzantinischer Styl-

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Messopfer, die wir im Chor von S. Vitale fanden, nurKains und Abels aufzuweisen. n

Von der ganz byzantinischen, ja hauptsächlich von Gri cC - ta jiscl> e ®ten Mosaikmalerei des Normannenreiches kenne ich auf den 1 jj oS aila Festland ausser einigen unbedeutenden Einzelfiguren nur d lC

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der einen Seitentribuna im Dom von Salerno ("nach 1080) j «vf«®

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mit vier Heiligen. Bei weitem massenhafter trittin den Kirchen Palermos und der Umgegend, hauptsächvon Monreale auf.

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Alles in Allem genommen geben gerade diese sorgt® 1 ®byzantinischen Mosaiken Venedigs und ünteritaliens ein m er gjS VZeugniss für diejenigen Bedingungen, welche die Kirchean die Kunst stellte. Die Körperlichkeit Christi und der ß el v vrzur blossen Andeutung eingeschrumpft, aber diese Anden Xmit dem grössten Aufwand des Stoffes und mit der emsig 8 *keit zur Darstellung gebracht. Es soll dem Heiligen die in0aEhre geschehen; ihm aber Persönlichkeit oder garwäre überflüssig, da es auch ohne dieses stark genugdacht wirkt.

Wahrhaft unzählig sind noch jetzt in Italien die Tbyzantinischen Styles, hauptsächlich die Madonnen. D iefreilich stammen aus dem ersten Jahrtausend; weit dasCopien nach besonders wunderkräftigen Madonnenbildernerst gegen Ende des Mittelalters, theils auch in ganz neuer

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fertigt; ausserdem ist zu erwägen, dass es noch hin und . W ÜntiH i9C !'chische Gemeinden in Italien giebt, bei welchen die by z ® y$Darstellungsweise rituell geblieben ist. Die eigenthümli°* ieI1 g ( ,]jj-i»f''färben, die grünen Fleischschatten, das aufgehöhte Goldfirungen machen diese Malereien sehr kenntlich. Ich weiss nanzugeben, ob man im Typus der Madonna verschiedene Ab®terscheidet; schwerlich wird man denselben auf so alte r t> ,ezurückführen können, wie diess beim Christustypus gelung en

sog. schwarze Mutter Gottes ist kein eigener Typus, sondern aU ^

verstandener Wiederholung altersgebräunter Madonnen

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