. Capella Sistlna. Schule von Padua. gj p
Ht j. 6ln Rafael und ein Michelangelo kommen mussten und wie’ n lauter Leben und Charakter sich selbst verlierende Kunst'S hatte, wieder auf das Höchste zurückgewiesen zu werden.^ Gin < *° cl1 ist auch dieses Höchste hier stellenweise anzutreffen.^ 4ö| lajo , s „Berufung des Petrus und Andreas zum Apostelamt“? ® re >gniss die ergreifendste und feierlichste Seite abgewonnen** a Qptsache gemacht; es ist wie eine Vorahnung von RafaelsPetri“ und „Pasee oves meas!“ —
V^acht der -A-nsstattung, welche in diesen Gemälden herrscht,^ Sanz dem Sinne Sixtus IV , der die Vergoldung und dase h der Farben über die Massen liebte.
*'Hd^ viselien war in Oheritalien die Schule von Padua unab-% jj V ° n den Florentinern und auf einem eigenthümliclien Umwege'don^hsmus durchgedrungen. Ihr Gründer, Francesco Squar-V —1474), hatte in Italien und Griechenland antike Sta-
““•mmnl t nach welchen in seinereinseitig. Von irgend
Ornamentstücke etc. gesammelt, nach welchen in seinerstudirt wurde, emsig, aber ganz einseitig. Von irgendf$ lr *^ e ^ en au f das Lehensprincip der antiken Sculptur, welchesr die Malerei belehrend und theilweise massgebend hätte seinJ ^’ar nicht die Rede. Man schätzte an ihr nicht die Verein-
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der
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Erscheinung,
den Reichthum der Detailbildung,
auch nicht die dadurch erreichte Idealität.
vermöge
dessen vielleicht
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j] l ' a flinirte Sculpturen gerade die meiste Verehrung genossen.
c ^dnmtlieit der Lebensformen, die sich hier vorfand, im Ge-* t: ^' e derzugeben, war nun das Ziel der Schule; daher ihre pla-^ 6l >de C 'd r ^ e und Härte. Sodann entlehnte die sehr ornament-an,} eine Menge decorative Elemente von den genanntem
£ ® rn Resten des Alterthums, namentlich römischen Gebäuden.r^ a de ft ber war auch der realistische Trieb des Jahrhunderts
'Vse ' er sehr stark, und mischte sich auf eine ganz wunderliche''dt dem Studium der Antiken. Er gab die Seele, letzteres
n Theil der Äusserungsweise her. Vorzüglich in der Gewan-