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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Lorenzo Costa u. a. Andrea Mantegna .

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rere einzelne Figuren in der Saeristei von S. Maria in Vado; aNo Bastian mit 2 andern Heiligen und der Stifterfamilie in S. bV 0tl 6Chts ne l>en dem Chor.

"No*. ^ os ta und Francia zugleich ist der schwächliche Domenico«. . “i abh?— • - - »x-.. ,.„J

ängig. In Ferrara : Ateneo: eine Heimsuchung, und eine

•>ng Saeristei von S. M. in Vado: die Fahrt der heiligen a

,^ er den Nil, ein gemüthliehes Frescobild; — Chor von S. eileiij a ^° Altar- oder Orgelflügel mit dem englischen Gruss undSchon in Garofalo’s Art. — Ganz in Francia’s Nachahmung

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^ Cr8c heint Micchele Cortellini: in S. Andrea, 3. Cap. r.,f

^ttto^^nde Madonna mit 4 Heiligen (1506 '). — Von Costa’s be-

1,1 Schüler, Mazzolino, wird beim XVI. Jahrh. die Rede sein.

Vp 6 *' bedeutendste Träger derjenigen Kunstentwicklung, welche

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^ aus gi«g, ist jedenfalls der grosse Paduaner Andrea Man-

l Sein 3 °~ 1506 )- (Vgl - S - 279 ’ c; 297 ’ a,)

, il. ,j Nichtigstes Werk sind die Malereien aus den Legenden des

*** ^h°? U8 llllc *' ^ es beil. Christoph in der Capelle dieser Heiligen

\tiijj re mitani zu Padua . (Ausgeführt mit Hülfe des Bono, g

^bto ll11 ^ Pizzolo.) Es ist nicht die höhere Auffassung der Mo-

W °durch er hier die Florentiner übertrifft; das Flehen des Ja-

-Aufnahme ist nicht oben würdig; bei der Taufe des Her-

^ e l)n ers cheinen die meisten Anwesenden sehr zerstreut; das

*** Ow^ 11 ^ er 8t. Christophsleiche ist eine der blossen Verkürzung

611 gemalte Goliathscene. Aber an Lebendigkeit des Ge-

^ pj Un< ^ an vollkommener Wahrheit der Charaktere hat kaum

. etl tiner Ähnliches aufzuweisen. Man betrachte z. B. das wirre

\ ‘^derrennen der Widersacher des heil. Jacobus, wo er die

hu 011 Segen sie aufruft; oder wie in dem „Gang zum Richtplatz“

^ § rf ^nnehalten des Buges ausgedrückt ist; oder die Gruppe der

j^^htistoph Zielenden; oder die der bekehrten Kriegsknechte.

hie^j~7

Stadtbehörde von Ferrara wird auch dieses Bild nächstens in*’ c hcn p De ° ^bertrag-en lassen und an Ort und Stelle durch eine jener treff-^Sen ,°^ en ersetzen, womit besonders der Maler Gaudi den alten Ferra-

e, h doppeltes Dasein verliehen hat.