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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Pietro Penigino. 335

l® 1 * tHeit*" °®* er Berechtigung haben? — Bisweilen überzeugt er; in- 6,1 ®'® en aber macht er uns eine ganz zweck- und ziellose

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Ä per -‘). — Warum ist diess bei Fiesoie anders? weil eine“° n bclie Überzeugung dazwischentritt, die ihn nütbigt, den;Vr sdruck immer so stark zu wiederholen, als er es irgend7 ligjj ~~ Warum ist bei den Robbia der Ausdruck immer frisch(i^^^brdig? weil sie den Affect bei Seite lassen und im Be-C* 1 Sc ^bnen Stimmung bleiben. — Was nähert den Perugino ^ti, Dolci? dass Beide einen wesentlich subjectiven, momen-\Yi r ° nur ihr einmal gültigen Ausdruck perpetuiren.

V ^ ilß 001111611 nur se i ner spätem Bilder.

*ioi. er VatmoT. rs„w; 0 . p)je Madonna mit den vier Heiligen, viel-a

die Auferstehung, grossen-

^ er v atiean. Galerie :

% v ° 1 a hs der schönen mittlern Zeit;

Rafael ausgeführt,j Uni von Spello , links: eine (bezeichnete) Pietä,; der Ausdruck b^ p J °bannes rein und schön hingehaucht.

t' 0 ’ hm Cru & ia: Die Fresken in den beiden Räumen des sog. Cam-cf j a »d « 5 00 von P. mit Hülfe des Ingegno gemalt, bei grosser Schön-. ® 0r gfalt der Behandlung ein durchaus bezeichnendes Werkvon Geschmack der Peruginer; Nebeneinanderstellunge stalten auf derselben Linie, Gleichartigkeit des Charakters

hihll d * 6 Frage ganz aus dem Spiel, ob Pietro selber jemals so ge-eint^. a * ' v *c seine Gestalten fühlen.* Sie ist eine ganz unslalthafte und l>e-die ewigen Rechte der Poesie. Auch als Atheist, wolur Yasarihcjj, 8 6* e bt — trotz des Schriftrüllchens mit dem „Timele Deum" auf sei-s ic ° rtr üt in den Uffizien — hätte Pietro seine Ekstasen malen dürfen und*l * Sc he > \’ lten £ anz wahr und gross sein; nur hätte ihn dabei eine innere poe-Hnq jj. ‘■bh'gung bestimmen müssen. (Über die „Gesinnung" des Künstlersf in lc ^üers cursircn mancherlei unklare Begriffe, wonach dieselbe z. B. da-'D j C( j Stan ^ e ? dass derselbe unaufhörlich sein Ilerz auf der Zunge trüge undten s ^Vcrk möglichst vollständige Programme seines individuellen I)cn-8il|. Bühlens von sich gäbe. " " w !l 1 c ir "" elI, ‘" 1,T >d Dichter

itn Sn . lße andere Gesinnung nöthigs,i ePn 1,e,n

Er hat aber als Künstler und Dichter—iii,u. lö als die sehr starke, welche dazu gehört,

■«**.. Werk die grösstmögliche Vollkommenheit zu geben. Seine son-

*icit Q S * e **ffiösen, sittlichen und politischen Überzeugungen sind seine persön-

b;„ n ; n i,ii nr , ftn aber nicht

Ilcj Saclle - Sie werden hie und da in seine Werke hineinklingen,C,> Gr undl£

bage ausinachen.)

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