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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Altniederländische und altdeutsche Meister.

Endlich die deutschen Meister der Blüthezeit. Auch sieBehon hier erwähnt werden, weil sie in der Entwicklung nur

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grossen Italienern des XY. Jahrh. parallel gehen.

Yon Albrccht Dürer bleibt selbst nach Abzug a ^ er 'Taufen aufAlberto Duro noch eine ganze Reihe p''

a übrig. Dieselbe beginnt mit dem Porträt seines Vaters in pofzien, und fährt fort mit seinem eigenen phantastisch eosturn ^it,trat (ebenda, 1498). Dann folgt ein Meisterbild seiner r eP

die Anbetung der Könige (Tribuna ebenda, 1504) und *««««*?liehe, grün ausgefuhrte, weiss aufgehohte Zeichnung der K 1

(1505, ebenda, im vierten Zimmer von der Tribuna rechtsvon Breughel bemalten Deckel verschlossen).

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1 Aufenthaltes in Venedig 1506 ist der Christus unter den Schrf ^ten, ein stellenweise wahrhaft venezianisches, zum Theilganz barockes Halbflgurenbild, im Pal. Barberini zu Rom. (® ecman suche unter den 15021511 von Carpaccio ausgefiihrteu ^ je 3in der Scuola di S. Giorgio degli Sehiavoni zu Venedig das l) c 'heil. Hieronymus im Studirzimmer, und vergleiche es mit ß«'

rülimtem Stich vom Jahr 1514, um zu sehen, wie vielleicht ^fangene zum Unvergänglichen angeregt hat.) Aus derd sind die beiden Apostelköpfe der Uffizien (1516, in Tempera))^ pc'zwar Dürersjganze Energie, aber noch nicht den hohen Sch"' ,künden, der seinem letzten Werke, dem Vierapostelbilde in ®c Vorbehalten war. Die lebensgrossen Bilder von Adam undPitti), welche um dieselbe Zeit gemalt sein können, wenn sie pikvon Dürer sind, zeigen als Akte eine wenigstens nicht unsenf düng. Sein spätestes in Italien vorhandenes Werk, die Mado ^Jahr 1526 in den Uffizien, ist schon vom Geiste der eindr*®Reformation berührt, ohne Glorie und Schmuck, herb, häusn c p.'

Diese Werke hängen zum Theil in denselben Sälen, ' vV ® u5 $fael, Tizian und Coreggio beherbergen. Soll man ihnen durcba^^pauf historischem Wege gerecht werden, sie gleichsam nur ^können? Jedenfalls würde Dürer , Arbeit gegen Ar

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halten, neben Rafael kaum verlieren; die wenn auch ßVT ^gSBelebung und Befreiung, welche die deutsche Kunst (all erspät!) ihm verdankte, war ein Unermessliches, das ohne di e

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