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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Michelangelo.
angelo’s) ist die Belebung Adams. Von einer Heerschaar j cner s ;ctliehen Einzelkräfte, tragenden und getragenen, umschwebt, nader Allmächtige der Erde und lässt aus seinem Zeigefingerken seines Lebens in den Zeigefinger des schon halb belebten ^Menschen hinüberströmen. Es giebt im ganzen Bereichekein Beispiel mehr von so genialer Übertragung des Übersüß $in einen völlig klaren und sprechenden sinnlichen Moment. 1Gestalt des Adam ist das würdigste Urbild der Menschheit.
Die ganze spätere Kunst hat sich von dieser Auffassung .(■des Vaters beherrscht gefühlt, ohne sie doch erreichen zu y
Am tiefsten ist Rafael (in den ersten Bildern der Logg ien )eingegangen. yjß
Die nun folgenden Scenen aus dem Leben der ersten M eerscheinen um so gewaltiger, je einfacher sie die uranfängl* 0 ^;^'stenz darstellen. „Sündenfall und Strafe“ sind mit ergreifenderzeitigkeit auf Einem Bilde vereinigt; die Eva im Sündern 11welche unendliche Schönheit dem Meister zu Gebote stand. $Position von wenigen Figuren steht „Noahs Trunkenheit“ ypHöhe alles Erreichbaren. Die „Sündfluth“ contrastirt zwar ni « 1 yflieh mit dem Massstab der übrigen Bilder, ist aber reich an d e!1
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derwürdigsten Einzelmotiven.
Die Propheten und Sibyllen,
die grössten Gestalte®
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Raumes, erfordern ein längeres Studium. Sie sind keinesW e ® ymit derjenigen hohen Unbefangenheit gedacht, welche aus einigest"selben so überwältigend spricht. Die Aufgabe w r ar: zwölf JPdurch den Ausdruck höherer Inspiration über Zeit und "V^eWÜbermenschliche emporzuheben. Die Gewaltigkeit ihrer Bild 1111 ®genügte nicht; es bedurfte abwechselnder Momente derstigen und zugleich äusserlich sichtbaren Art. Vielleicht (JPdieses die Kräfte der Kunst. — Die je zwei Genien, welche J®stalt beigegeben sind, stellen nicht etwa die Quelle und Anreg V“Inspiration vor, sondern Diener und Begleiter; sie sollen du yfGegenwart die Gestalt heben, als eine überirdische bezeichnen,^ yd®gehends sind sie in Abhängigkeit von derselben geschildert _ yunvergleichlicher Herrlichkeit ist der gram verzehrte Jerexöi 1 ^^ yJoel, den beim Lesen die stärkste innere Erregung ergreift;