Gewölbe der Sixtinischen Capelle.
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r aum erweckte Jesajas; Jonas mit dem Ausdruck eines wieder-
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S^en mächtigen Lehens; die Sibylla delphica, welche schon dieStalj 11 ® ihrer Weissagung vor sich zu sehen scheint — von allen^ jjv 11 des Meisters diejenige, welche Gewaltigkeit und Schönheit. s i e h Verein offenbart. — Abgesehen von der innern Bedeu-tet;. durchgängig genau auf die Gewänder zu achten, welche vonlen Aposteltracht durch eine absichtliche (orientalische) Nuance^Rip * e< ^ 6ll > überaus schön geschwungen und gelegt, und in voll-.'® 8 ieni Einklang mit Stellung und Bewegung sind, sodass jede* r ° (vielleicht hie und da zu bewusst berechnete?) Causalität (Gewisse dumpfe Töne der Carnation waren MichelangeloHür finden sich auch auf seinem einzigen Tafelbilde, wovon^ Nieder.)
tie; 00 den Vorfahren Christi zeigen diejenigen in den Lünetten\ste Meisterschaft in monumentaler Behandlung des ungün-
^ Raumes. Geschichtlos, wie die meisten derselben sind, existi-6 ^loss in Beziehung auf ihren göttlichen Abkömmling und zeigen* ^ en Ausdruck des ruhigen, gesammelten Harrens. Schon hier^ ßinige wunderbar schöne, einfache Familienscenen vor. —6rn Betracht sind aber einzelne Darstellungen in den dreieckigen^r j. a PP en vielleicht noch ausserordentlicher; ja es findet sich\ v '® a en auf der Erde sitzenden Eltern mit Kindern mehr als Ein\lie^ de8 höchsten Ranges, obwohl der Ausdruck nirgends die In-jj. °d e r sonst irgend einen activen Affect erreicht.
H 6ji l6ses ist die Stiftung Papst Julius II . Mit Anspornen und Nach-% Streit und mit Güte erhielt er was vielleicht kein Anderer
Vl lß ^ e iangelo erhalten hätte. Sein Andenken ist in der Kunst ein^Snetes.
^Vl^ 6 ^ a ^ re spüter (1534—1541) unter Papst Paul III malten gelo an der Hinterwand der Capelle das jüngste Gericht.abluss zuerst darüber im Klaren sein, ob man überhaupt die^tljj Un g dieses Momentes für möglich und wünschbar hält. So-Vyj’ ü’än irgend eine Darstellung würdigen kann, welche nicht6lnen sofortigen Hauptschlag, z. B. einen raffinirten LichteffectManier) die Phantasie gefangen nimmt; schon die Aus-§ in Fresco verbot diess hier. Endlich, ob man die physischen