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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Malerei des XVI. Jahrhunderts. Fra Bartolommeo -

sie nicht wussten, dass Alles was bei ihm so aitssah, dur°innerstes persönliches Wesen bedingt gewesen war.

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Die florentinische Malerei blüht mitnoch nicht vollständig aus.das XV. Jabrh.

Lionardo und > Iicbel ®!,i<

Die unermesslichen LebenstriebCj

m dieser Weihestätte der Kunst geweckt 111 ^gebildet hatte, erreichen noch in zwei andern grossenVollendung, welche ganz eigener Art und von jenen beiden

unabhängig ist.

Der eine ist Fra Bartolojnmeo (eigentlich Baccio

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14691517), ursprünglich Schüler des Cosimo Rossellij s ,froiung aus den Banden des XV. Jahrhunderts verdankte e r ^ 1 ß C fii^sein positiver Inhalt ist ihm eigen >). Er zuerst hat dasvollständig zu empfinden und wieder zu erwecken vermocht)

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dem Zusammenklang grossartiger Charaktere, reinerGewandungen und einer nicht bloss symmetrischen, sonderntonisch aufgebauten Gruppirung entsteht. Seine persönlich® ^ tfidüng hat nicht immer genügt, um dieses gewaltige Gerüstebeleben, und hierin steht er dem Lionardo nach, welcher im® eI efheit, Leben und Charakter an Einem Stücke giebt. Auch j^eV 1für bewegte Compositionen überhaupt nicht ausgereicht hahe 11 ^^#''was das Altarwerk im engern Sinn verlangt, hat Keiner mit v °nerer Hoheit dargestellt.

Die Freiheit und Grösse seiner Charakterauffassung lern*

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a Einzelnen kennen aus einer Anzahl von Heiligenköpfen

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der Academie zu Florenz ; wozu noch ein herrliches Ecce

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4 ) Die beiden wunderschönen kleinen Täfelchen in den Uffizien

Kindes, und Darstellung im Tempel! gelten als frühe Arbeiten, allS ,, s o f<>1da der Meister noch nicht ins Kloster S. Marco getreten war.

1500.) Ich kann mich nach öfterer Untersuchung immer wenig er ^.^jrC 1Zcitannahmc schicken. Die sichere Reihe der Werke des Frat®dann um 1504 mit der Madonna di S. Bernardo, in deg Acadenne*