Buch 
Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
Entstehung
Seite
893
JPEG-Download
 

[)C*

(#>i'

.sitf 0 "

le® Vleid*

et^

fr»"'

e»

&

»1*

[1F>

*>

<K

'***>

n»

Ijüp

Seine peruginische und erste florentinische Zeit. 893

fünf Maler verschiedener Schulen neckend

cl>

i d«' 1

ler &d' {

de (

e Üig en se jj en

uns vier.

^ge n .

^tl e °'^ a,e l liess sich nicht zerstreuen. Er fand unter den ilorentinischen V ' ie es scheint sehr bald denjenigen, welcher ihn gerade in<l( 0 * ^eise am meisten fördern konnte: den grossen Fra Bartolom-%), ^ er nicht sehr lange vorher nach mehrjähriger Unterbrechungtit Neuem der Malerei zugewandt hatte. Dieser war meistensj ^ Eichen Aufgaben beschäftigt, wie die Schule von Perugia , näm-Ij^ niit Gnadenbildern, nur löste er malerisch was diese ungelöst6r bellte seine Heiligen und Engel nicht bloss symmetrisch1*1, ^ud durcheinander, sondern er bildete aus ihnen wahre Grup-V** belebte sie durch Gontraste und durch grandiose körperlicheHf, le ' klUn S- Sein Einfluss auf Rafael war bestimmend; die Ab-V)**6 zwischen beiden möchte wohl das Resultat geben, dass Ra-Vl ^ ie wesentlichste Anregung zur streng-architektonischen und8 anz lebendigen Compositionsweise verdankt habe. (Er hatv gl. S. 881, d, auf den Frate zurückgewirkt.)fr iihste Äusserung dieses Einflusses erkennt'man in dem°°Mlde womit Rafael 1500 eine Capelle des Klosters S. Se-a

'e r ^ouae

W 5 * 1 Peri

gen.

ugia schmückte. Die Verschiebung des Halbkreises von

Welche auf Wolken thronen, geht schon weit über den pe-N j! 0 * 1611 Horizont; hier ist nicht bloss Abwechselung der Charaktere^tr 6 ^ un S en i sondern höherer Einklang und freie Grösse. Der^ 6r °üe rn peruginischen und der untern florentinischen Engelj hoch deutlich die damalige innere Theilung des Künstlers aus.

Se inen Tafelbildern (vermuthlich) aus den Jahren 15041506^ hoch mehr von der frühem Art an sich, so in der Madonna\ Eiligen und der dazu gehörenden obern Lünette im königl. bz u Neapel , auch noch in der Madonna del Granducatere hat noch ganz die stumpfe, befangene Draperie Peru-\ ist alj er im hohen Ausdruck des Kopfes und in der schönenttUn g des Kindes schon eine der grössten Machtäusserungen von

H lsp .

^Ss riVatbesitz des Grossherzogs von Toscana ist sie hauptsächlich bei An-^ es Copirens in einem der Säle der Galerie Pitti zu sehen. Den Som-* n durch ist diess am häutigsten der Fall.