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Der Cicerone : eine Anleitung zum Genuss der Kunstwerke Italiens / von Jacob Burckhardt
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Transflguration. Porträts der römischen Zeit.

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& e<l> % Augenblick seines Lebens neue Mittel der Darstellung zu be-

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Vs s uchte. Als Künstler von Gewissen konnte er gar nicht an-^Dt * 6r lllm daraus e i nen Vorwurf macht und vonAbfall redet,*pi c j llln nach seinem innersten Wesen nicht. Das ewig grosse Schau-\ ' fie Rafael sich als Künstler consequent ausbildet, ist schon anV rX r w erth, als irgend ein Verharren auf einer bestimmten Stufe

Werth,

z. B. auf dem Dai;stellungsprincip dör Disputa , sein könnte.

\ j 6r diess verharrt man nicht ungestraft; dieManier wartet schon^ Thür.

V der Bestellung des Bildes wissen wir nichts Näheres. Esdass Cardinal Giulio de Medici nichts verlangte als einenj ^ r ig e ° r , rn1 ^ S. Stephanus und S. Laurentius, und dass Rafael allesC ^ild 6 ^'nzuthat. Schon Fra Bartolommeo hatte in seinem herrlichsten^8 ^ ^ o82j c) den Salvator zwischen vier Heiligen von freien StückenStil ^ Auferstandenen dargestellt; Rafael stieg eine Stufe höher undVerklärten. Eine Seite weiter im Evangelium steht die Gc-Vj ® v «n dem besessenen Knaben welch ein Augenblick mochteln > da dem Künstler der Gedanke an eine Verbindung beidera aufging!

le Porträts der römischen Zeit Rafaels bilden eine Reiheöderer Art als diejenigen des .Tizian, des Van Dyck und An-' Vel °h e vorzugsweise als Porträtmaler berühmt waren. Zwi-Vt , 116,1 grössten Historienbildern und Fresken gemalt, sind sie inton * a ssung höchst verschieden; jedes trägt den Abglanz derjeni-^Uumg, welche in dem betreffenden Augenblick den Historien-6 seelte. Bekanntlich war er auch in den Fresken nichts we-

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sparsam mit Bildnissfiguren.

\> ) VOn den in Italien befindlichen Bildnissen ist zuerst zu nennen:tyjj . ^uli us n. (Im Pal. Pitti; das Exemplar in der Tribuna dera'Vsea ^ llt; als alte Copio, und ist es auch mit Ausnahme des Kopfes,e, kla *' olle Vortrefflichkeit wohl nur durch R.s eigene Arbeit sichiti y 11 lässt.) Die malerische Behandlung ist wunderbar schön undXi/ ® infac M ,eit reich; der Charakter so gegeben, dass man die9 tei, cllte des gewaltigen Greises erst durch dieses Bild recht ver-11 le rnt.